Allen Yu


Allen Yu begann 1986 seine europäische Karriere als Tänzer im Ballet Royal de Wallonie in Belgien. Es folgten Engagements als Solist im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und in Osnabrück, wo er auch die Position des Ballettmeisters und Choreographen bekleidete. Ab 1997 war Allen Yu Ballettdirektor am Landestheater Coburg, von wo er 2001 an die Oper Graz wechselte. Hier war er bis 2014 als Ballettmeister und Choreograph verpflichtet. Zu seinen Choreographien an der Oper Graz zählen „André Chénier“, „The Rake’s Progress“, „Orpheus in der Unterwelt“, „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Ein Walzertraum“, „Die Csárdásfürstin“ und „My Fair Lady“, die 2020 erneut zu sehen ist.
Seit vielen Jahren verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit mit dem Chamber Ballet Taipei in Taiwan. In wechselnden Funktionen sind für diese Compagnie und die Taipei Ballet Company Taiwan seit 1998 jährlich große Choreographien entstanden. Darunter befinden sich Titel wie „Die Kameliendame“, „Tschaikowski – None But Lonely Heart“, „When Ballet Meets Tschaikowski“, „Le sacre du printemps“, „The Door“, „Giselle“, „Romance“ und „Schwanensee“. Weitere Gastspiele führten Allen Yu nach Shanghai, Neuseeland, an die Volksoper Wien und das Nationaltheater Ostrava. Gegenwärtig ist er in Taiwan Künstlerische Leiter des „Formosa Ballets“.