Almuth Herbst


Die deutsche Mezzosopranistin Almuth Herbst studierte Gesang in Köln bei Reinhard Leisenheimer und in Enschede bei Anne Haenen. Studienergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Kurt Moll, Breda Zakotnik, Konrad Richter und Ingeborg Hallstein. Noch als Studentin sammelte sie in freien Opernszene der Niederlande erste Bühnenerfahrungen als Fürstin („Schwester Angelica“) und Dido („Dido and Aeneas“). In der Uraufführung der „Meralda“ von Frank Deiman sang sie die Fee.
Bei einem Gastengagement in Münster gab sie die Dämonia in Humperdincks „Dornröschen“ und die Papagena in der Uraufführung von Camille Kergers Fintenzauber. Mit letztgenannter Partie debutierte sie am Grand Théâtre de Luxembourg.
Seit 2009/10 ist Almuth Herbst Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, wo sie Dritte Dame („Die Zauberflöte“), Maddalena („Rigoletto“), Fricka und Erda („Das Rheingold“), Brangäne („Tristan und Isolde“), Muse und Niklas („Hoffmanns Erzählungen“), Dulcinée („Don Quichotte“), Polina („Pique Dame“), Brigitta („Die tote Stadt“), Bronka („Die Passagierin“) und Hexe in den „Königskindern“ singt.
Gastspiele führten Almuth Herbst zur Ruhrtriennale, an das Aalto-Theater Essen (Marthe in „Faust“), Hannover (Filipjewna in „Eugen Onegin“) und als Hänsel nach Dortmund. Zu ihren aktuellen Gastauftritten zählen Iokaste („Oedipus Rex“) in Wuppertal sowie Herodias („Salome“) in Hagen.
Regelmäßige Auftritte mit dem WDR-Rundfunkorchester, dem SWR-Rundfunkorchester und dem Nederlands Bach Ensemble runden ihr künstlerisches Profil ab.
An der Oper Graz ist sie 2019/20 als Hexe in den „Königskindern“ zu Gast.