Anna Princeva


Anna Princeva studierte Klavier, Gesang und Dirigieren am Konservatorium ihrer Heimatstadt St. Petersburg, bevor sie in Italien ihr Gesangsstudium abschloss. Sie besuchte Meisterkurse bei Francisco Araiza und Grace Bumbry. An den Theatern von Rovigo und Vicenza war sie als Violetta Valery („La Traviata“), Gilda („Rigoletto“) und in der Titelpartie von Donizettis „Pia de’ Tolomei“ zu hören. Als Mitglied von Gustav Kuhns „Accademia di Montegral“ wirkte sie in Gustav Mahlers Symphonie N° 2 bei den Tiroler Festspielen Erl mit, wo sie 2013 – anlässlich der Eröffnung des neuen Festspielhauses in Erl – als Abigaille („Nabucco“) gefeiert wurde. In Erl war sie ferner als Leonora („Il Trovatore“), Donna Anna („Don Giovanni“), Fiordiligi („Così fan tutte“) und Mathilde in Rossinis „Wilhelm Tell“ zu sehen. Als Fiordiligi gastierte sie 2015 an der Oper Basel (in einer Inszenierung von Calixto Bieto). Seite der Spielzeit 2019/20 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Bonn. Hier war sie bereits in der Titelpartie von Verdis „Giovanna d’Arco“, als Hélène in dessen „Jérusalem“, sowie als Teresa in „Benvenuto Cellini“ zu erleben. Unter Marcus Bosch sang sie Leonora in Verdis „Oberto“ bei den Festspielen Heidenheim. Hinzu kommen Cover-Verträge als Leonora („Il Trovatore“) an der Bayerischen Staatsoper München sowie als Marguerite („Faust“) bei den Festspielen Baden-Baden. 2017 gab Anna Princeva ihr Debut an der Sydney Opera als Nedda in einer Neuproduktion von „Pagliacci“. An die Deutsche Oper am Rhein kehrt Anna Princeva regelmäßig zurück, als Freia im neuen Ring des Nibelungen, als Contessa, als Nedda sowie im Herbst 2019 als Violetta und im Frühjahr 2020 als Rosalinde in „Die Fledermaus“. Nach ihrem Gast-Engagement als Violetta in „La Traviata“, kehrt sie für die Partie der Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ (WA) zurück an die Oper Graz. Darüber hinaus ist sie im Eröffnungskonzert der Saison zu erleben.

 

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