Anne Bennent


Solistin

Anne Bennent wurde in Lausanne (Schweiz) geboren. Ihre Mutter ist die Tänzerin Diane Mansart, ihr Vater der Schauspieler Heinz Bennent. Auch ihr jüngerer Bruder David Bennent ist Schauspieler. 1974 spielte sie als Zehnjährige die Hauptrolle in Hans W. Geißendörfers Fernsehfilm „Die Eltern“. 1976 besetzte Geißendörfer Anne Bennent erneut in „Die Wildente“ nach Henrik Ibsen. Für die Rolle als Hedwig wurde Anne Bennent mit dem Förderpreis der Berliner Akademie der Künste ausgezeichnet. Ihr Theaterdebut gab sie 1978 in Tschechows „Kirschgarten“ am Berliner Schiller-Theater. Von 1981 bis 1982 studierte sie bei Claude Stratz Schauspiel in Genf, anschließend bei Patrice Chéreau in Paris. Es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen im deutschen Sprachraum und in Frankreich. Bennent arbeitete mit zahlreichen namhaften Regisseuren wie Ingmar Bergman, Bob Wilson, Thomas Langhoff, Peter Zadek, Ruth Berghaus und Leander Haußmann. 1996 erhielt sie für die Titelrolle in „Yvonne, Prinzessin von Burgund“ die Josef-Kainz-Medaille. Daneben war Anne Bennent immer wieder in Fernsehfilmen wie „Der Sternsteinhof“ von Hans W. Geißendörfer, „Eine Liebe von Swann“ von Volker Schlöndorff oder „Wambo“ von Jo Baier zu sehen und trat in Gastrollen in Krimireihen wie „Derrick“ und „Tatort“ auf.
Weiters tritt sie als Sprecherin in Werken des Musiktheaters auf, so in Felix Mendelssohn Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ (unter Frieder Bernius) „Kassandra“ von Michael Jarrell (in einer Inszenierung von Christoph Marthaler), Arthur Honneggers „Johanna auf dem Scheiterhaufen“, Igor Stravinskys „Persephone“, Georg Anton Bendas „Ariadne auf Naxos“ (unter Martin Haselböck) und Sergej Prokofjews „Peter und Wolf“. In der Saison 2020/21 ist Anne Bennent an der Oper Graz rezitierend in der konzertanten Aufführung von Jean Sibelius „Der Sturm“ zu erleben.

Aufführungen mit Anne Bennent
Derzeit keine
Weitere Mitglieder Ensemble & Gäste
Sebastian Alphons
Adriana Altaras
Francesco Angelico
Ben Baur
David Bennent
Cornelia Beskow
Bernhard Bieri
Alexey Birkus
Anna Brull
Marius Burkert
Piotr Buszewski
Markus Butter
Kinsun Chan
Neven Crnić
Gideon Davey
Timo Dentler
Sarah Derendinger
Daniel Doujenis
Friedrich Eggert
Dieter Eisenmann
Thomas Essl
Sieglinde Feldhofer
Mechthild Feuerstein
Silke Fischer
Andrea Fournier
Martin Fournier
Günter Fruhmann
Julian Gaudiano
Michael Grundner
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Nikolaus Habjan
Marlene Hahn
Annika Haller
Will Hartmann
Simon Höfele
Gabriele Jaenecke
Mareike Jankowski
Alexander Kaimbacher
Dshamilja Kaiser
Daeho Kim
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Corina Koller
Daria Kornysheva
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Andrea Kraus
Florian Kutej
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Mario Lerchenberger
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Maria Lougiaki
Peter Lund
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Alfred Mayerhofer
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Joanna Motulewicz
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Pavel Petrov
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Stephan Prattes
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Bernd Purkrabek
Alexia Redl
Ulrike Reinhard
Josephine Renelt
Susan Rigvava-Dumas
Malcolm Rippeth
Benjamin Rufin
Sonja Šarić
Johannes Schadl
Michael Schilhan
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Konstantin Sfiris
Jordan Shanahan
Su Sigmund
Marko Simsa
Irina Spreckelmeyer
Daniele Squeo
Antonia Cosmina Stancu
Nadja Stefanoff
Christoph Steiner
Florian Stohr
Elisabeth Stöppler
Matthias Störmer
Elisabet Strid
Jo Strømgren
Marjukka Tepponen
Christian Thausing
Katerina Tretyakova
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Pim Veulings
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Maximilian von Mayenburg
Manuel von Senden
Helmut Weidinger
Christian Weißenberger
Sebastian Wendelin
Rudi Widerhofer
Benedikt Zehm
Wilfried Zelinka