Ben Baur


Ben Baur stammt aus dem südhessischen Reinheim und studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er gab sein Regiedebüt 2014 mit „Lucia di Lammermoor“ am Staatstheater Saarbrücken, wo er anschließend auch „Katja Kabanowa“ und „La traviata“ inszenierte. Es folgten Hugo von Hofmannsthals „Elektra“ am Deutschen Theater Göttingen sowie „Don Giovanni“ und „Dialogues des Carmélites“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Er inszenierte Vincenzo Bellinis „Il pirata“ und Gounods „Faust“ am Theater St. Gallen, „La Bohème“ und Georg Friedrich Händels „Alcina“ am Staatstheater Braunschweig, August Ennas „Kleopatra“ an der Danish National Opera in Aarhus und „Eugen Onegin“ am Staatstheater am Gärtnerplatz.
Seine Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner haben ihn an viele führende Theater und Opernhäuser Europas geführt: Maxim Gorki Theater und Deutsches Theater Berlin, Volkstheater München, die Schauspielhäuser in Bochum, Zürich und Frankfurt, Aalto-Musiktheater Essen, Staatsoper Stuttgart, Opernhaus Zürich, Oper Köln, Welsh National Opera in Cardiff, Opéra national de Lorraine in Nancy und Opéra royal du château de Versailles, Nationaloper Amsterdam, Staatsoper Hamburg, Semperoper Dresden, Royal Opera House Covent Garden London, Det Kongelige Teater in Kopenhagen sowie Burgtheater Wien.
Neue Arbeiten für Det Kongelige Teater in Kopenhagen, das Staatstheater Nürnberg sowie für das Opernhaus Zürich und die Nationaloper Amsterdam sind in Planung. Eigene Regiearbeiten sind für das Aalto-Musiktheater Essen sowie für die Domstufen Festspiele in Erfurt in Vorbereitung.

 

Auf sein erfolgreiches Debut an der Oper mit „Roméo et Juliette“ (2016/17) inszenierte er hier in der folgenden Spielzeit „Il trovatore“. 2021/22 kehrt er als Regisseur und Bühnenbildner für „Die Perlenfischer“ an die Oper Graz zurück