Christina Baader


Die Mezzosopranistin Christina Baader wurde in Stuttgart geboren und studierte zunächst Klavier in Stuttgart und Lausanne. Parallel dazu bildete sie ihre Stimme aus und erhielt erste Opern- und Konzertengagements in Montreux, Genf, Stuttgart, Köln und Hamburg. In Hiroshima sang sie die Alt-Partie in Beethovens Symphonie N° 9 mit dem Hiroshima Symphony Orchestra; und in Hongkong war sie – gemeinsam mit den Wiener Sängerknaben – in Mahlers Symphonie N° 8 zu hören. Die Alt-Partie in Verdis „Messa da requiem“ sang sie im DeSingel Antwerpen und im Konzerthaus Wien, sowie Beethovens „Missa solemnis“ und Mahlers Symphonie N° 2 im Wiener Musikverein. Am Theater für Niedersachsen war sie im Ensemble engagiert. In internationalen Opernproduktionen sang sie viele Rollen des dramatischen Mezzo-Faches von Mozart über Gluck und bis hin zu Verdi, Wagner, Tschaikowski, Britten und Goldschmidt. Als Carmen war sie in vielfältigen Produktionen zu erleben, so in einer Inszenierung von Frank Van Laecke in Belgien und zuletzt 2021 in Deutschland. Neben ihren Opernverpflichtungen ist Christina Baader mit einem breitgefächerten Repertoire als Konzertsängerin tätig.
An der Oper Graz debutierte sie 2017 als Madame Larina („Eugen Onegin“). Hierorts folgten Gertrude („Roméo et Juliette“) und Hexe („Königskinder“), und 2021/22 wirkt sie in der österreichischen Erstaufführung von Georg Friedrich Haas’ „Morgen und Abend“ als Erna mit.

 

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