Christoph Zauner


Seit 2006 arbeitet Christoph Zauner als freischaffender Regisseur für Oper, Schauspiel, Musical, Kindertheater und Film. Zu seinen Inszenierungen zählen an der Kammeroper Wien Mauricio Kagels „Mare Nostrum“ und Bernsteins „Candide“, an der Neuen Oper Wien die österreichische Erstaufführungen von Sanchéz-Verdús „Gramma“, Fabian Panisellos „Les Rois Mages“ und dessen „Le Malentendu“, wobei letzterer auch am Teatro Real Madrid gezeigt wurde. Seine Inszenierung von Křeneks „Pallas Athene weint“ wurde 2018 beim Österreichischen Musiktheaterpreis als Beste Off-Produktion ausgezeichnet. Hinzu kommten John Du Prez’ „Spamalot“, Felix Mitterers „Kein Platz für Idioten“ und in Graz (in Zusammenarbeit von KUG und Musikprotokoll) die Uraufführung von Peter Jakobers „Populus“.
Nach seinem Studium an der Universität Wien wurde Christoph Zauner eingeladen, bei den Wiener Festwochen als Regieassistent und Inspizient bei mehreren Produktionen zu arbeiten. Danach ging er an die Wuppertaler Bühnen, wo er für zwei Jahre als Spielleiter und Regieassistent an der Oper engagiert war. In dieser Zeit realisierte er auch erste eigene kleinere Inszenierungen. An internationalen Bühnen (Theater an der Wien, Théâtre du Châtelet in Paris, Teatro Real in Madrid, Hellenic Festival in Athen) hat er mit Claus Guth, Andrea Breth, Keith Warner, Robert Carsen, Harry Kupfer, Kasper Holten, Placido Domingo oder Nikolaus Harnoncourt gearbeitet.
2018 inszenierte er auf der Studiobühne der Oper Graz die „Opern der Zukunft – Im Feuer ihres Blutes“. 2022 folgen die „Opern der Zukunft – Zeit. Vergänglich“.