Eva-Maria Höckmayr


Inszenierung

Eva-Maria Höckmayr studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Philosophie an der LMU München sowie Sprech- und Musiktheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding München. Bereits für ihre ersten Inszenierungen gewann sie mehrere Preise, darunter den Förderpreis der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung, den NRW-Förderpreis für junge Künstler:innen, sowie 2010 den Götz-Friedrich-Preis. Sie arbeitete unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Oper Frankfurt, der Kölner Oper, dem Luzerner Theater mit Dirigenten wie René Jacobs, Diego Fasolis, Will Humburg, Dirk Kaftan. Neben Werken des Barock erarbeitete sie zahlreiche Kernstücke des Repertoires wie „Le nozze di Figaro“, „Der Freischütz“, „La traviata“, „Un ballo in maschera“, „Otello“, „Madama Butterfly“ oder „Tosca“. „Rusalka“ inszenierte sie am Stadttheater Klagenfurt, „Die Sache Makropulos“ am Staatstheater Darmstadt und „Jenůfa“ am Konzert Theater Bern. An der Opéra national de Lorraine erarbeitete sie Brittens „The Turn of the Screw“, das als filmische Version im TV und Web ab Juni 2021 gezeigt wird.
Ihre Arbeiten kennzeichnen eine vielschichtige Figurenzeichnung und ihr Interesse an subjektiven Erzählperspektiven. In den Fachzeitschriften erhielt sie vielfache Nennungen für Beste Nachwuchskünstlerin, Beste Regie und Beste Produktion. Als Dozentin ist sie inzwischen an der UdK Berlin, der Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig.
Ihr Debut an der Oper Graz gab sie 2015/16 mit „Die Entführung aus dem Serail“. Zur Eröffnung der Spielzeit 2021/22 inszeniert sie in Graz Verdis „Die Macht des Schicksals“.