Helena Juntunen


Die finnische Sopranistin Helena Juntunen hat ihre Ausbildung in Oulu und an der Sibelius-Akademie in Helsinki erhalten. Seit 1999 tritt sie kontinuierlich an der Finnischen Nationaloper auf, und ihr Durchbruch gelang ihr im Jahre 2002 beim Savonlinna Festival als Marguerite („Faust“). Es folgten Verpflichtungen in ganz Europa, in den USA und in Japan. Hervorzuheben sind Madama Cortese („Il viaggio a Reims“) in Genua, Zdenka („Arabella“) in Antwerpen, Gräfin („Le nozze di Figaro“) und Donna Elvira („Don Giovanni“) in Lyon, Tatjana („Eugen Onegin“) in Wasa, Marie („Wozzeck“) in Nizza, Jenny („Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“), Donna Clara („Der Zwerg“) und Marietta („Die tote Stadt“) in Nancy und Grete („Der ferne Klang“) in Strasbourg. Nedda („Pagliacci“), Mimì („La Bohème“) und die Titelpartie in „Madama Butterfly“ zählen ebenso zu ihrem Repertoire wie Antonia („Hoffmanns Erzählungen“) und Helena (in Sebastian Fagerlunds Oper „Herbstsonate“). 2021 singt sie an der Finnischen Nationaloper Christine in Andrew Lloyd Webbers „Love Never Dies“.
Gleichermaßen gefragt ist die Künstlerin im Konzertfach mit Beethovens „Missa solemnis“, Mendelssohn Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“, Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ und „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss. Immer wieder arbeitet sie mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Donald Runnicles, Leif Segerstam, Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Salonen und Mikko Franck.
Ihr Debut an der Oper Graz gibt Helena Juntunen 2021/22 als Senta („Der fliegende Holländer“).

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