Immo Karaman


Immo Karaman ist als Sohn türkisch-deutscher Eltern im Ruhrgebiet aufgewachsen. Nach einem Studium der Musikwissenschaft begann seine Theaterlaufbahn am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er bereits für seine ersten eigenen Inszenierungen mit dem Kunstförderpreis des Landes NRW ausgezeichnet wurde.
Inzwischen hat er mehr als vierzig Produktionen an vielen großen Theatern und Opernhäusern inszeniert, darunter an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein, an der Finnischen Nationaloper, an der Oper Leipzig, am Staatstheater am Gärtnerplatz München, an den Staatstheatern von Nürnberg, Wiesbaden, Saarbrücken und Kassel, am Theater Dortmund, an der Oper Wuppertal und am Stadttheater Klagenfurt. Insbesondere sein Inszenierungszyklus von Opern Benjamin Brittens, die deutsche Erstaufführung von John Adams’ „Doctor Atomic“ und die österreichische und französische Erstaufführung von „Koma“ (Georg Friedrich Haas / Händl Klaus) sorgten für große Aufmerksamkeit.
Seine Inszenierungen sind für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ und den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert worden und wurden mehrfach in den jährlichen Krititkerumfragen der Fachpresse als „beste Regieleistung des Jahres“ aufgeführt. Seine Inszenierung von Brittens „Death in Venice“ gewann den „Stern des Jahres“ der „Münchner Abendzeitung“. In Planung sind Arbeiten an der Staatsoper Hannover, die Uraufführung „Die andere Frau“ an der Semperoper und 2021/22 an der Oper Graz „Morgen und Abend“ von Georg Friedrich Haas.