Ingo Ingensand


Wurde 1951 in Hannover geboren. Seine Studien (Orchesterleitung, Klavier, Komposition, Fagott, Violine, Gesang) an der Berliner Musikhochschule absolvierte er u. a. bei Herbert von Karajan, Zubin Mehta und dem Komponisten Boris Blacher. Bevor er im Jahr 2000 zwei Jahre künstlerischer Leiter des Bruckner Orchesters Linz wurde, wirkte er an den Opernhäusern in Heidelberg, Basel, Triest, Essen, Berlin, Köln und Linz.

Besonders gern widmete sich Ingo Ingensand der Jugend, sei es mit Konzerten für das „education department MOVE ON“, als Wahldirigent der „Basel Sinfonietta“, als Gastdozent in Winterthur und Zürich oder in seiner Tätigkeit als Lehrer für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie. Daneben hat er sich auch als Komponist einen Namen gemacht: 2010 erhielt er den Kompositionsauftrag für die Eröffnung des Brucknerfestes Linz („Die Bringer Beethovens“); im selben Jahr leitete er die Uraufführung seiner ersten Symphonie im Brucknerhaus. Im Oktober 2016 fand die Uraufführung seines Violinkonzertes mit der Konzertmeisterin der Wiener Philharmoniker Albena Danailova als Solistin statt. Einen Monat später erhielt er den Landeskulturpreis für Komposition. Seit 2017 arbeitet Ingo Ingensand freischaffend als Komponist und Dirigent. 

Am 22. Februar 2020, beim Abschlusskonzert des von der Grazer Kunstuniversität ausgerichteten Internationalen Cello-Wettbewerbs „Anna Kull“, gibt Ingo Ingensand sein Debut am Pult der Grazer Philharmoniker.