Julia Rösler


In Berlin geboren, studierte Julia Rösler Visuelle Kommunikation sowie Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Nach Ausstattungsassistenzen an den Bühnen Köln und am Theater Freiburg ist sie seit 2007 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper und Schauspiel tätig. Sie arbeitete am Staatsschauspiel Hannover und am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Mit der Regisseurin Eva-Maria Höckmayr, für deren Produktionen sie regelmäßig Kostüm- und Ausstattungskonzepte entwickelt, verbindet sie seit der Freiburger Uraufführung von „Kreutzersonate. Tolstoi, Janáček, Beethoven“ 2007 eine langjährige Zusammenarbeit. So entwarf sie die Kostüme für „Pelléas et Mélisande“ am Theater Aachen, „Othello“, „Pique Dame“ und „Tannhäuser“ am Theater Freiburg, „Marco Attilio Regolo“ im Rokokotheater Schwetzingen, „Madama Butterfly“ am Nationaltheater Weimar, „Suor Angelica“ an der Oper Köln, „Emma und Eginhard“ an der Staatsoper im Schillertheater Berlin sowie für „L’incornazione di Poppea“ zur Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper Unter den Linden 2017. Die Gesamtausstattung übernahm sie bei „Kreuzersonate“, „La traviata“ am Theater Heidelberg, „Der Freischütz“, „Tosca“ und „Die Sache Makropulos“ am Staatstheater Darmstadt, „Rusalka“ am Stadttheater Klagenfurt und „Jenůfa“ am Konzert Theater Bern.
Nach der Gesamtausstattung der „Entführung aus dem Serail“ (2015/16) kehrt Julia Rösler in der Saison 2021/22 als Kostümbildnerin für „Die Macht des Schicksals“ an die Oper Graz zurück.