Julian Kumpusch


Der steirische Bariton Julian Kumpusch studierte Gesang an der Grazer Kunstuniversität bei Annemarie Zeller, sowie Lied und Oratorium bei Gerhard Zeller und Karl-Heinz Donauer. Schon während des Studiums sang er erste Partien an der Grazer Oper und erhielt das Bayreuth Stipendium des Grazer Wagnerforums. Im Jahr 2005 folgte sein Abschluss in der Studienrichtung Lied und Oratorium mit
Auszeichnung. Das erste Festengagement führte Julian Kumpusch an die Deutsche Oper am Rhein. Hier sang er u.a. Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“), Zar (Lortzing „Zar und Zimmermann“), Dr. Falke (Strauß „Die Fledermaus“) und Fred (Porter „Kiss me, Kate“). Darauf folgte ein Festengagement am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, wo er u.a. als Conte Almaviva (Mozart „Le nozze di Figaro“), Figaro (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Belcore (Donizetti „L’elisir d’amore“), Anthony (Sondheim „Sweeney Todd“) und Avenant/Biest (Glass „La Belle et la Bête“) zu erleben war. Julian Kumpusch arbeitete mit namhaften Regisseuren und Dirigenten wie Christof Loy, Alfred Kirchner, Stein Winge, sowie Philippe Jordan, John Fiore und Alexander Joel.
Seit einigen Jahren ist Julian Kumpusch freischaffend als Opern- und Konzertsänger tätig. Gastspiele führten ihn u.a. an die Staatsoper Hannover, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Graz oder zum Kammermusikfestival Nürnberg. Als Konzertsänger sang er bei der Styriarte, dem Steirischen Herbst und bei den Audi-Sommerkonzerten in Ingolstadt.