Mathias Schlung


Der gebürtige Göttinger Mathias Schlung wurde in Wien am Max Reinhardt Seminar (u. a. von Klaus-Maria Brandauer, Karlheinz Hackl und Ernie Mangold) ausgebildet und mit dem Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministers für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.
Einem überregionalen Publikum ist er aus dem Fernsehen bekannt („Die dreisten Drei“, „Happy Friday“, „Polizeiruf 110“). Zu seinen Theaterengagements zählen seine Verpflichtung am Deutschen Theater in Göttingen und am Grips-Theater in Berlin, Auftritte bei den Salzburger Festspielen („Jedermann“, „Ein Sommernachtstraum“), weiters die Titelrolle in „Das Leben des Siegfried“ bei den Nibelungenfestspielen in Worms. Mittlerweile tritt er verstärkt im Musiktheater auf, so am Theater des Westens in Berlin in „Der Tanz der Vampire“ und als Abahachi in der Uraufführung des Musicals „Der Schuh des Manitu“. Als J. Pierrepont Finch („How to Succeed in Business Without Really Trying“) war er an der Staatsoper Hannover und an der Volksoper Wien zu sehen, und als Seymor („Der kleine Horrorladen“) gastierte er an der Oper Bonn. In Dresden wirkte er an der Semper Zwei in der Uraufführung von „The Killer in Me Is the Killer in You, My Love“ von Ali N. Askin mit, und bei den Festspielen von Bad Hersfeld war er in „Titanic“ und „Der Prozess“ zu sehen. Daneben arbeitet er als Sprecher für den Hörfunk und als Moderator.
Sein Debut an der Oper Graz gibt er im Jänner 2020 in der Grazer Erstaufführung des Musicals „Guys and Dolls“.