Maximilian Schmitt


Der Tenor Maximilian Schmitt studierte Gesang bei Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste und wird von Roland Hermann künstlerisch betreut. Er war Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper München und des Mannheimer Nationaltheaters. Sein breites Konzertrepertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mahler, Elgar und Britten. Eingeladen von Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Teodor Currentzis, Fabio Luisi, Trevor Pinnock, Jonathan Nott oder Robin Ticciati trat er mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre des Champs-Elysées, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra oder dem Gewandhausorchester Leipzig auf. Die Spielzeit 2018/19 eröffnete Maximilian Schmitt mit Berlioz’ „Requiem“ unter Jukka-Pekka Saraste in San Sebastian. Es folgten Haydns „Die Schöpfung“ unter David Afkham in Madrid und Yutaka Sado in Wien und Grafenegg. Im Anschluss gab er sein Rollendebüt als Max („Der Freischütz“) am Aalto Theater in Essen in einer Neuproduktion von Tatjana Gürbaca. Außerdem ist er als Obadjah („Elias“) in einer Neuproduktion von Calixto Bieito am Theater an der Wien zu hören. Er beschließt die Spielzeit mit einer Konzerttournee mit in dem Giardino Armonico unter Giovanni Antonini und einem Liederabend an der Londoner Wigmore Hall, wo er seit 2014 regelmäßig gastiert. Gemeinsam mit dem Pianisten Gerold Huber gab er darüber hinaus bereits Liederabende im Concertgebouw Amsterdam, beim Heidelberger Frühling, der Schubertiade Schwarzenberg und in der Kölner Philharmonie. Zudem hat Maximilian Schmitt bisher drei Solo-CDs veröffentlicht: „Träumend wandle ich bei Tag“ (mit Werken von Robert und Clara Schumann), „Die schöne Müllerin“ sowie das 2016 erschienene Arien-Album „Wie freundlich strahlt der Tag“.
2019/20 gibt er als Königssohn („Königskinder“) sein Debüt an der Oper Graz.