Maximilian Schmitt


Der Tenor Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik bereits in jungen Jahren bei den Regensburger Domspatzen. Er studierte Gesang bei Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste und wird künstlerisch von Roland Hermann betreut.
Er sammelte erste Bühnenerfahrung als Mitglied des Münchner Opernstudios, bevor er sich 2008 für vier Jahre dem Ensemble des Mannheimer Nationaltheaters verpflichtete. Maximilian Schmitt ist regelmäßiger Gast auf den großen internationalen Konzert- und Opernbühnen. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mendelssohn, Elgar, Mahler und Britten. Eingeladen von Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Teodor Currentzis, Manfred Honeck, René Jacobs oder Robin Ticciati arbeitete er mit der Akademie für Alte Musik Berlin, den Symphonieorchestern des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. Maximilian Schmitt ist außerdem regelmäßiger Gast des Orchestre de Paris und des Orchestre National de France. Gemeinsam mit Gerold Huber am Klavier war er zuletzt mit verschiedenen Liedprogrammen zu Gast im Concertgebouw Amsterdam, beim Heidelberger Frühling, der Schubertiade Schwarzenberg, der Kölner Philharmonie, der Wigmore Hall in London oder der Düsseldorfer Tonhalle.
Bei Oehms classics veröffentlichte er zwei Lied-Alben: „Träumend wandle ich bei Tag“ mit Werken von Robert und Clara Schumann und Schuberts „Die schöne Müllerin“. Mit seinem 2016 erschienenen ersten Arien-Album mit Orchester „Wie freundlich strahlt der Tag“ erkundete er erstmals das deutsche romantische Fach, in dem er mittlerweile zu Hause ist.
2019/20 gab er als Königssohn („Königskinder“) sein Debüt an der Oper Graz. 2021/22 ist er hier als Erik („Der fliegende Holländer“) und mit Schuberts „Winterreise“ in der Orchestration von Hans Zender zu Gast.