Maximilian von Mayenburg


Geboren in München, begann Maximilian von Mayenburg in Berlin ein Gesangsstudium und studierte zudem Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Überregional beachtet wurde seine Fassung für Kinder von „Der Ring des Nibelungen“, die bei den Bayreuther Festspielen und an der Oper Leipzig zu sehen war. An der Werkstattbühne der Staatsoper im Schillertheater inszenierte er Wolfgang Mitterers „Das tapfere Schneiderlein“. Als Gewinner des Regiewettbewerbs der Deutschen Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“ (2012) inszenierte er „Cendrillon“, eine Kammeroper von Pauline Viardot, im Rahmen der Osterfestspiele von Baden-Baden. Für diese Produktion wurde er 2013 in der „Opernwelt“ zwei Mal als „bester Nachwuchskünstler“ nominiert. Sein erfolgreiches Debüt als Schauspiel-Regisseur gab er 2013/14 am Theater Baden-Baden mit „The King’s Speech“ von David Seidler. 2014 inszenierte er „Der Rosenkavalier“ am Theater Gera/Altenburg, für den er von der „Opernwelt“ erneut als „Bester Nachwuchskünstler“ nominiert wurde. Für die Inszenierung der Oper „Xerxes“ am Theater Bielefeld erhielt er 2015 den Sonderpreis Tischlerei der Deutschen Oper. Zu seinen weiteren Opern-Inszenierungen zählen in Weimar die Uraufführung der Oper „Die Schneekönigin“ sowie „Tannhäuser“, in Bielefeld „Il trittico“, „Der Freischütz“ und „Amadis de Gaule“, weiters „Die Zauberflöte“ (Heidelberg), „The Turn of the Screw“ und „Così fan tutte“ (Bern), „Nabucco“ (Saarbrücken), schließlich „Le nozze di Figaro“ und „Die Fledermaus“ an der Oper Graz.