Nadja Stefanoff


Nadja Stefanoff absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Dresdner Musikhochschule, sowie an der Staatsoper Dresden. Sie war Gewinnerin des Gesangswettbewerbs Orpheum Public Award for Mozart (Zürich 2004) und erreichte den 3. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (Berlin 2002). Ihr erstes Festengagement führte sie 2002 an das Theater Erfurt, gefolgt vom Stadttheater Pforzheim, Theater Bremen, Staatstheater Braunschweig und Staatstheater Mainz. Parallel dazu gastierte sie an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, der Staatsoper Stuttgart, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoperette Dresden, dem Staatstheater Oldenburg, der Oper Bonn und dem Gärtnerplatztheater München sowie für CD-Produktionen mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden und mit der NDR Radiophilharmonie. Konzerte mit dem Orchestra of the age of enlightenment und dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle Zürich sowie der Robert- Schumann-Philharmonie Chemnitz. Aus den großen Hosenrollen wie Idamante in Mozarts „Idomeneo“ und Octavian in Strauss’ „Rosenkavalier“ und Partien wie Adalgisa in Bellinis „Norma“, Bianca in „Eine florentinische Tragödie“ und Donna Elvira in „Don Giovanni“, wechselte sie 2013 in das Fach des jugendlich dramatischen Sopran, in dem sie mit der Partie der Tosca debütierte. Es folgten Titelpartien wie Manon Lescaut, Norma, Sieglinde, Gräfin („Le nozze di Figaro“), Katja Kabanowa, Elisabetta („Maria Stuarda“). In der Saison 2019/20 debütiert sie an der Oper Graz in der Rolle der Marta in M. Weinbergs „Die Passagierin“.