Oksana Lyniv


Oksana Lyniv war an der Lemberger Oper engagiert, bevor sie 2004 den Dritten Preis beim Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb gewann. Nach einem Aufbaustudium an der Dresdner Musikhochschule und war sie stellvertretende Chefdirigentin der Oper von Odessa und wurde 2013 als Assistentin von GMD Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper engagiert. Hier dirigierte sie u. a. Aufführungen von „La clemenza di Tito“, „Lady Macbeth von Mzsensk“ und „Ariadne auf Naxos“. 2016 gab sie ihr Debut in Graz mit „La Traviata“, 2017 debutierte sie am Gran Teatre Liceu in Barcelona („Der fliegende Holländer“), 2019 an der Deutschen Oper Berlin („Tosca“), an der Stuttgarter Oper („Pique Dame“) und am Theater an der Wien („Die Jungfrau von Orleans“). Konzerte leitete sie u. a. mit den Düsseldorfer Symphonikern, der Staatsphilharmonie Nürnberg, den Hamburger Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, der Staatskapelle Berlin, der Münchner Philharmoniker und beim von ihr begründeten Festival LvivMozArt in Lemberg.
Von 2017 bis 2020 war Oksana Lyniv Chefdirigentin der Oper Graz. Sie leitete Neuproduktionen von „Eugen Onegin“, „Il viaggio a Reims“, „Cavalleria rusticana“- „Pagliacci“, „Salome“, „Oberon“ (konzertant), „Don Carlo” und „Cinderella“ sowie Aufführungen von „Tosca“, „Il Trovatore“ und „Lucia di Lammermoor“. Auch nach Ende ihrer Zeit als Chefdirigentin kehrt sie an die Oper Graz zurück und wird in der Saison 2020/21 Vorstellungen der Oper „Die Passagierin“ dirigieren.