Robert Meyer


Robert Meyer studierte von 1971 bis 1974 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. Von 1974 bis 2007 gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, wo er in über neunzig Rollen zu sehen war. Große Erfolge feierte er auch im Musiktheater, u.a. an der Volksoper Wien als Sigismund (Im Weißen Rössl), als Sancho Pansa (Der Mann von La Mancha) und als Alfred P. Doolittle (My Fair Lady). An der Wiener Staatsoper war er als Frosch zu Gast. Seit 1993 führt Robert Meyer Regie, u.a. in Reichenau und Bad Ischl, im Schauspielhaus Graz (Höllenangst, Othello darf nicht platzen), im Akademietheater Wien sowie im Burgtheater Wien (Zettelträger Papp oder Meine Frau hat eine Grille, Tannhäuser in 80 Minuten).

 

Im September 2007 übernahm Robert Meyer die Direktion der Volksoper, an der er nicht nur oftmals selbst auf der Bühne steht (Hans Styx in Orpheus in der Unterwelt, Njegus in Die lustige Witwe, Schikaneder / Cilly Weber in Die Weberischen, Nathan in Guys and Dolls sowie Häuptling Biberhahn in Häuptling Abendwind), sondern auch selbst inszeniert (Die lustigen Nibelungen, Antonia und der Reißteufel, Häuptling Abendwind).

 

Mit „Der Ring an einem Abend“ wurde er bereits an der Volksoper Wien umjubelt.

Robert Meyer ist Träger des Nestroy-Rings (1993) und der Kainz-Medaille (1999). 1997 wurde er zum Kammerschauspieler ernannt.