Valeriy Sokolov


Der 1986 in der Ukraine geborene Geiger Valeriy Sokolov zählt zu den führenden Künstlern seiner Generation. Er studierte in Charkiw, an der Yehudi Menuhin School in Surrey sowie am Royal College of Music in London. 2005 gewann er den George-Enescu-Wettbewerb. Der ukrainische Geiger musiziert weltweit mit renommierten Orchestern (Philharmonia Orchestra, Chamber Orchestra of Europe, Cleveland Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre national de France) und mit bedeutenden Künstlern (u. a. Vladimir Ashkenazy, David Zinman, Susanna Mälkki, Andris Nelsons und Yannick Nézet-Séguin). Er ist regelmäßig in den wichtigsten internationalen Konzertsälen zu hören, gastierte u. a. beim Lucern Festival, im Concertgebouw Amsterdam, in der Londoner Wigmore Hall im Lincoln Center und im Musikverein Wien. Jüngst hat er beim bekanntesten ukrainischen Komponisten der Gegenwart, Jewhen Stankowytsch, ein Violinkonzert in Auftrag gegeben. Valeriy Sokolov ist künstlerischer Leiter des neugegründeten Kammermusikfestivals am Bodensee. Im Rahmen seines Exklusivvertrags mit Erato Records (ehemalig EMI Classics) hat er einen vielfältigen Aufnahmenkatalog zusammengestellt. 2006 widmete ihm Bruno Monsaingeon den Film „Der Geiger der Seele“.
An der Oper Graz debutierte der Künstler in der Saison 2017/18 mit Bela Bartóks Violinkonzert Nr. 2. Für das Eröffnungskonzert 2019 kehrt er nach Graz zurück und wird, gemeinsam mit Oksana Lyniv und den Grazer Philharmonikern, Dimitrij Schostakowitschs Erstes Violinkonzert interpretieren.