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27.02.2021

Aus dem Bücherregal des Ensembles: Literaturtipps von Ulli Kerpacher

Ulli Kerpacher aus unserer Marketingabteilung zählt zu den Vielleserinnen unseres Hauses. Hier verrät sie ihr – zugegebenermaßen schweren Herzen gekürztes – „Best of“ ihres Bücherregals.

 

 

Ulli Kerpacher aus unserer Marketingabteilung zählt zu den Vielleserinnen unseres Hauses. Hier verrät sie ihr – zugegebenermaßen schweren Herzen gekürztes – „Best of“ ihres Bücherregals (siehe auch Fotos links zum Durchklicken): 

 

 

„Mein erstes richtiges Buch war Rudyard Kiplings’„Das Dschungelbuch‘.  Zuerst nur vorgelesen von einer, die mich schon in frühester Kindheit auf die Bücherspur gebracht hat, vielen Dank! Als ich es schon fast auswendig konnte, habe ich begonnen, es selbst zu lesen, ich war fünf und Bilderbücher waren nett…

Das Lesenlernen war ein intensives Projekt, musste aber sein, da es Magie war, wie aus Reihen von klitzekleinen, schwarzen Zeichen – also praktisch aus dem Nichts – Bilder und Geschichten entstanden!

Und dann wurde alles gelesen, was greifbar oder auch nur sichtbar war.

Das blieb mir. Ganz wenige Bücher habe ich bisher nur angelesen weggelegt – aus guten Gründen.

Meine Regale sind vielfältig und bunt durcheinandergemischt gefüllt – nach dieser Methode wird auch gelesen. Meine Lieblinge aus der französischen und spanischsprachigen Literatur werden fallweise auch in der Originalsprache gelesen. Victor Hugo steht neben Vargas Llosa, Sartre und Camus, Baudelaire und Kollegen neben Cortázar, nicht zu vergessen Zeitgenössisches aus beiden Sprachwelten.

Die schmalen Büchlein ‚La hojarasca‘ und ‚La increíble y triste historia de la cándida Eréndira y de su abuela desalmada‘ haben mir das Tor nach Macondo und in die fantastische Welt von Gabriel García Márquez und vieler lateinamerikanischer Autoren eröffnet und mich nicht mehr losgelassen.

Dazu kommt noch: wenn einmal ins Herz geschlossen, muss ein Autor ‚ausgelesen‘ werden.

Österreichische Literatur, Doderer, Werfel, Kisch und Kishon, Roth und Canetti, sogar Kafka und Bernhard und viele andere müssen sein.

Alte und junge Philosophen sowie Geschichte und Geschichten aus aller Herren Länder und vor allem Religionsgeschichte und alte Kulturen haben es mir ebenso angetan.

 

Jetzt gerade werden gelesen bzw. liegen zum Lesen bereit:

Salman Rushdie ‚Die bezaubernde Florentinerin‘ (in der Warteschleife: ‚Shalimar der Narr‘)

Orhan Pamuk ‚Rot ist mein Name‘ (zum zweiten Mal; ‚Die weiße Festung‘ ist bestellt)

Amos Oz ‚Eine Geschichte von Liebe und Finsternis‘ (bald gefolgt von ‚Black Box‘) – beides schon mehrfach gelesen

Joël Dicker ‚La verité sur l’affaire de Harry Quebert‘ (ein französisches muss immer dabei sein)

Miguel Figueras ‚Das Lied von Leben und Tod‘

Franz Werfes ‚Stern der Ungeborenen‘, Science-Fiction aus dem Jahre 1946 (hier folgen wohl bald Doderers ‚Die Wasserfälle von Slunj‘ – Einstiegsdroge für Heimitisten- seit Jahrzehnten einmal im Jahr dran)

Harry Mulisch ‚Die Entdeckung des Himmels‘

Jonathan Littell ‚Die Wohlgesinnten‘ (‚harte Kost‘, mehrmals begonnen, niemals aufgegeben)

 

 

Und noch ein Tipp, wenn ‚dicke Schwarten‘, die ich sehr schätze, oder besonders herausfordernde Inhalte die grauen Zellen stressen: immer einen Stapel Krimis zu Hause haben – zum ‚Durchspülen.“

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26.02.2021

Die Oper backt: Vegane Biscoff-Torte von Lucie Horná 

Das Publikum konnte Tänzerin Lucie Horná zuletzt in der Titelrolle des Balletts „Cinderella“ begeistern – dass sie aber auch wunderbare Torten zaubern kann, wissen (noch) wenige. Hier ihr persönliches Rezept für eine vegane Biscoff-Torte – mit Video-Tutorial! 

Das Publikum konnte Tänzerin Lucie Horná zuletzt in der Titelrolle des Balletts „Cinderella“ begeistern – dass sie aber auch wunderbare Torten zaubern kann, wissen (noch) wenige.

Hier ihr persönliches Rezept für eine vegane Biscoff-Torte – hier geht’s zum Video-Tutorial! 

 

Vegane Biscoff-Torte (siehe auch 2. Bild links)

Wieso habe ich mich für eine Torte entschieden? Ganz einfach, eine Tänzerin kommt selten ohne Nachspeise aus. Zur Not verkleinert sie ihre Hauptspeise oder fastet den ganzen Tag, aber Nachspeise wird es geben, der Seele zuliebe.

Ich habe mich für diese Torte entschieden, weil ich niemanden kenne, der sich mit EINEM Lotuskeks zum Kaffee zufriedengeben kann. Außerdem ist die Torte immer gut angekommen, und man kann sie in vielen verschiedenen Varianten servieren. Bleibt einem nicht viel Zeit, kann man nur einen Tortenboden backen und die Creme einfach drauf streichen und schon hat man eine Nachspeise parat. Viel schöner ist es natürlich, wenn man sich die Zeit nehmen kann, um diese Torte mit allen Finessen nach zu backen, gerade wenn man eine Tänzerin oder einen Tänzer einlädt, die/der braucht nämlich mehr als einen Boden.

 

 

Hier geht es zum Rezept, falls Fragen aufkommen sollten, könnt ihr euch immer wieder am Video orientieren.

 

Als allererstes Cashews im Wasser einweichen (für eine Nacht im kalten Wasser stehen lassen, oder mit kochendem Wasser die Nüsse aufgießen und für 4 Stunden stehen lassen) und Kokosmilch mit hohem Kokosanteil in den Kühlschrank stellen.

 

Mit den Tortenböden beginnen:

Tortenböden:

380g Mehl

220g Rohrzucker

1,5 Tl Natron, Backpulver

Prise Salz

360ml pflanzliche Milch

150ml pflanzliches Öl

50ml Zitronensaft

geriebene Tonkabohne / Vanille

150g Lotuscreme *

80ml pflanzliche Milch

200g Beeren, frisch oder gefroren, oder einfach die Lieblingsmarmelade nehmen *

 

Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, ebenso die flüssigen. Danach die flüssigen Zutaten unter die trockenen heben. Die Biscoffcreme und Milch miteinander verrühren und unter 1/3 des Teiges einrühren. Somit ergeben sich 2/3 Teig und 1/3 Biscoffteig.  Tortenformen einfetten und abwechselnd mit Teig und Biscoffteig einfüllen, damit ein Muster entsteht – siehe Video. Bei 160°C 25-30 Minuten backen. Anschließend die Tortenböden vollständig auskühlen lassen.

 

 

Biscoffcreme:

120g eingeweichte Cashews *

2 EL Ahornsirup oder nach Geschmack mehr/weniger

1 Dose gekühlte Kokosmilch (nur den fest gewordenen Anteil) *

5 El Lotuscreme

1 El Zitronensaft

Alles in einem Mixer oder mit dem Stabmixer schaumig mixen und abkühlen lassen.

 

 

Buttercreme:

400g pflanzliche Butter

500ml pflanzliche Milch

40 g Maisstärke

2EL Rohrzucker

geriebene Tonkabohne/Vanille *

 

Aus Milch, Zucker, Tonkabohne und Maisstärke einen Pudding machen und diesen auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Butter 5-10 Minuten luftig schlagen. Den abgekühlten Pudding nach und nach in die luftige Buttermasse einrühren.

Einen der Böden waagrecht in der Mitte teilen. Den nicht geteilten Boden vorbereiten und ihn mit einem Tortenring umspannen. Darauf können frische Beeren, Marmelade oder pürierte Beeren, wie in meinem Fall, verteilt werden. Darauf Biscoffkekse zerbrechen. Auf diese Schicht folgt die Biscoffcreme und ein weiterer Boden. Dieser Vorgang wird wiederholt. Am besten mit einem gerade geschnittenen Boden aufhören – siehe Video.

 

1.Naked Biscoff-Torte

Der Kuchen kann als „Naked Cake“ serviert werden mit nur wenig Dekoration, oder weiter verziert werden mit der vorbereiteten Buttercreme – siehe Video

 

2.Biscoff-Buttercreme-Torte

Dabei wird die Buttercreme mit einer Spachtel auf den Kuchen gestrichen. Mit einem Spritzbeutel kleine Häubchen auf die Torte spritzen und mit Keksen oder Keksstreusel verschönern.

 

3.Biscoff-Krümel-Torte

Ist die aufwendigste Dekorationsversion dieser Torte und benötigt nochmals 2-3 El Lotuscreme, die in einem Teil der fertigen Buttercreme eingerührt werden. Diese ist farblich dunkler und geschmacklich nochmal anders. Außerdem werden Biscoff-Kekse zermahlen und auf die Seiten der Torte gestreut.

 

Noch ein paar Tipps und Erklärungen: 

 

*Mit Lotuscreme meine ich die Creme, die man im Supermarkt fertig kaufen kann.

 

*Die Beeren oder Marmelade geben dem süßen Kuchen etwas Saures, Leichtes. Würde ich nicht auslassen, da es geschmacklich einen Unterschied macht.

 

*Falls ihr keine Cashews benutzen wollt, kann man auch 120g pflanzlichen Frischkäse benutzen und diesen wie die Cashews behandeln, danach braucht es aber kein Mixen mehr, sondern nur Rühren.

 

*Ich habe gelesen, dass sich manche Kokosmilch nicht von ihrem Wasseranteil teilen lässt, also bitte zur Sicherheit beim ersten Versuch zwei Marken nehmen und beide erstmal in den Kühlschrank stellen. Falls man diesen Schritt vergessen hat, kann man sie auch für mindestens eine Stunde in den Tiefkühler stellen.

 

*Anstatt von Tonkabohne oder Vanille können jegliche Aromen verwendet werden. In geriebener oder flüssiger Form – das macht sowohl dem Kuchen als auch der Buttercreme nichts aus.

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21.02.2021

Aus dem Bücherregal des Ensembles: Lesetipps von Nora Cartellieri 

Nora Cartellieri ist für das Sponsoring und die Großkundenbetreuung der Oper Graz zuständig und verrät heute ihre persönliche literarische Shortlist.

Nora Cartellieri ist für das Sponsoring und die Großkundenbetreuung der Oper Graz zuständig, und verrät heute ihre persönliche literarische Shortlist.

 

„Ich liebe es, wenn Bücher nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern auch eine eigene haben. Daher ist der Großteil meiner Bücher vom Flohmarkt, von öffentlichen Bücherregalen, oder ausgemistet von Freunden oder Bekannten. 

Quer durch die diversen Genres findet man bei mir Die Päpstin und die Geschichte von Alexander dem Großen genauso wie nervenaufreibende Krimis wie Das Labor, oder Die Chirurgin. Manchmal stößt man bei Bücherflohmärkten unerwartet auch auf unkonventionelle Erzählungen über die österreichische Geschichten- wie in Madame Rosa. Der/Die LeserIn erfährt darin charmante Alltagsgeschichten einer Etablissementinhaberin im Wien des 19. Jahrhunderts. 

Dann gibt es da natürlich auch die Klassiker. Obwohl hier nur ein Band abgebildet ist, habe ich die gesamte Hannibal Reihe von Thomas Harris verschlungen- mit Chianti und Bohnen versteht sich! Zwar viel weniger blutrünstig, aber nicht weniger fesselnd, ist Glattauers Gut gegen Nordwind. Ein Buch, das alle paar Jahre wieder gelesen wird, weil man insgeheim doch hofft, dass der Wind sich gedreht hat und die Geschichte ein anderes Ende nimmt. 

Zuletzt in der Reihe steht die Autobiografie eines der größten Rockmusiker seit den 70er Jahren. Elton Johns Me beschreibt das ausschweifende, erfolgreiche und exzentrische Leben und Lieben des Briten, mit seiner weltweit erfolgreichen AIDS Stiftung.“

 

* Donna W. Cross, Die Päpstin

* Valerio M. Manfredi, Alexander. Der Herrscher der Welt

* Sabine Freitag, Andreas Fahrmeir, Mord und andere Kleinigkeiten

* Gerd Stein, Femme fatale. Vamp. Blaustrumpf

* Daniel Glattauer, Gut gegen Nordwind

* Robin Cook. Das Labor

* Tess Gerritsen, Die Chirurgin

* Tomas Harris, Hannibal Rising

* Hans Gustl Kernmayr, Madame Rosa 

* Elton John, Me 

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15.02.2021

Aus dem Bücherregal des Ensembles: Literaturtipps von Jörg Rieker 

Welche Lektüre empfiehlt der Leiter der Abteilung „Dramaturgie und Kommunikation“ und stellvertretende Intendant Jörg Rieker, der ja schon beruflich zu den Viellesern zählt? Hier ein „Best of“ seines Bücherregals. 

Welche Lektüre empfiehlt der Leiter der Abteilung „Dramaturgie und Kommunikation“ und stellvertretende Intendant Jörg Rieker, der ja schon beruflich zu den Viellesern zählt? Hier ein „Best of“ seines Bücherregals:  

 

„Colm Tóibín? Noch nichts von ihm gelesen? Auch die schöne Verfilmung seines Romans ‚Brooklyn‘ mit der bezaubernden Saoirse Ronan in der Hauptrolle verpasst? Für mich ist der irische Autor eine der interessantesten literarischen Stimmen der Gegenwart. Zuletzt habe ich seinen Roman ‚Haus der Namen‘ verschlungen. Tóibín erzählt packend und intensiv die alte tragische Familienzerrüttungsgeschichte von Agamemnon und Klytaimnestra. Ein alter Hut? Ganz im Gegenteil: Wie die Figuren mit sich und ihrem Schicksal hadern, gegen die Götter aufbegehren und um ihren Platz in der Gesellschaft ringen, ist packend und zeitlos. Und Tóibín setzt für den heutigen Leser Akzente, die Aischylos, Sophokles und Euridpes epochenbedingt so nicht ausgearbeitet haben. Eine Verneigung vor der Antike für die Gegenwart. Und im Ohr rauschen die Töne von Strauss, Gluck oder anderen…

Ansonsten auf meiner persönlichen ewigen Bestenliste: ‚Liebe in den Zeiten der Cholera‘ und ‚Hundert Jahre Einsamkeit‘ von Gabriel García Márquez; Tolstois ‚Anna Karenina‘, Ransmayrs ‚Cox oder Lauf der Zeit‘, Dieter Wellershoff ‚Der Sieger nimmt alles‘ und Patricia Highsmiths ‚Ripley‘-Romane.“

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11.02.2021

Die Oper backt: Orangengugelhupf von Livia Krisch 

Winter ist Orangenzeit, und daher verrät uns Livia Krisch, Referentin des Chefdirigenten Roland Kluttig, ihr Rezept für einen herrlichen Orangengugelhupf. 

„Winter ist Orangenzeit! Als kleinen Stimmungsaufheller an dunklen Wintertagen (heuer noch schlimmer, weil ohne Livemusik in der Oper) backe ich gerne einen Guglhupf, bei dem Orangen die Hauptrolle spielen. Ich habe mich lange nicht an Süßspeisen mit Zitrusfrüchten herangetraut, das ist aber ein Rezept, bei dem man wirklich nicht viel falsch machen kann!“

 

Folgende Zutaten braucht man:

190g Weizenmehl glatt

125g weiche Butter oder 120ml Sonnenblumenöl

170g Kristallzucker

3 Eier

100g (= 2 Orangen) frisch gepresster Orangensaft. Wichtig: Dieser muss Zimmertemperatur haben!

Schale von 2 Orangen – unbedingt Bio-Orangen nehmen (die Schale von konventionellen Orangen enthält Pestizide u. ä.)

Schale von 1 Zitrone – auch hier: unbedingt Bio

1 Packerl Backpulver

1 TL Vanilleextrakt oder eine Vanilleschote

1 Prise Salz

Für die Glasur:

den frisch gepressten Saft einer Orange

3 EL Kristallzucker

 

Zubereitung:

Die weiche Butter mit einer Prise Salz, Zucker, Vanille und den Orangen- und Zitronenschalen schaumig schlagen. Die Eier nacheinander dazugeben (immer gut verrühren, bevor man das nächste Ei hinzufügt). Den zimmerwarmen Orangensaft unterrühren. Backpulver und Mehl mischen und dann schnell mit dem restlichen Teig verrühren.

In einer gefettet und bemehlten Guglhupfform 30-35 Minuten bei 170 Grad backen und dabei den Ofen nicht zwischendurch öffnen (sonst kann es passieren, dass der Guglhupf zusammenfällt).

Aus der Form stürzen, 30 Minuten abkühlen lassen.

Währenddessen den frisch gepressten Orangensaft mit 3 EL Zucker zum Kochen bringen und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Ganze schäumt und Blasen wirft. Dann schnell über den Guglhupf gießen.

Gutes Gelingen!

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10.02.2021

Die Oper kocht: Spaghetti bolognese alla Christian Thausing  

Wer hat im Herbst den Musicalklassiker „Anatevka“ gesehen oder hat es – wenn es denn wieder geht – noch vor? In Szene gesetzt wurde diese Erfolgsproduktion nämlich von Christian Thausing, der hier sein liebstes Kochrezept verrät. 

Wer von euch hat im Herbst den Musicalklassiker „Anatevka“ gesehen oder hat es – wenn es denn wieder geht – noch vor? In Szene gesetzt wurde diese Erfolgsproduktion nämlich von Christian Thausing, der euch hier sein liebstes Rezept verrät. Klickt euch auch durch die Bilder links!

 

Italienischer Klassiker: Spaghetti bolognese

 

Zutaten

300g Faschiertes

2 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Stangensellerie

2 Karotten

Senf

Tomatenmark

Öl

Gewürze

500g Spaghetti Nr. 3

 

Zubereitung

Ein Klassiker der italienischen Küche ist definitiv Spaghetti Bolognese. Nicht erst seit ich Vater von drei Kindern bin, hat dieses Gericht große Bedeutung in meiner Küche. Die Zubereitung ist recht einfach:

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und glasig andünsten. Den kleingehackten Sellerie beifügen. Die Karotten schälen und nach Belieben hobeln oder schneiden und beifügen. Das Faschierte mit Senf durchkneten und scharf anbraten. immer wieder mit Pfeffer und Salz ergänzen. Nun Paprikapulver beimengen und schließlich das Tomatenmark hinzugeben. Alles gut durchrühren, ehe man mit Wasser aufgießt. Je nach gewünschter Konsistenz die Wassermenge variieren. Einige Kräuter hinzugeben. Ich gebe gerne Rosmarin, Majoran und Thymian dazu. Sehr gschmackig sind auch getrocknete Tomaten. Da man das Ganze schon am Vorabend gekocht hat, nun 12 Stunden bei niedrigster Temperatur köcheln lassen. Am nächsten Tag mit Gewürzen nach Wahl abschmecken, die Nudeln al dente kochen und schließlich mit Liebe servieren.

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09.02.2021

Hinter den Schreibtisch geblickt: Im Personalbüro

Personal- und Finanzfragen in einem künstlerischen Betrieb in Zeiten der Coronapandemie zu lösen – wie geht das? Wir haben den Prokuristen und Personalverantwortlichen der Oper Graz, Andreas Ranacher, dazu befragt.

Personal- und Finanzfragen in einem künstlerischen Betrieb in Zeiten der Coronapandemie zu lösen – wie geht das? Wir haben den Prokuristen und Personalverantwortlichen der Oper Graz, Andreas Ranacher, dazu befragt.

 

 

Gehen wir zurück in den März 2020 – plötzlich stand das Thema Lockdown und damit die Kurzarbeit im Raum. Was war damals innerhalb welcher Zeitspanne abzuwickeln?

Innerhalb von ca. 2 Wochen hatten wir die Folgen abzuschätzen, rechtliche Möglichkeiten abzuwägen und konkrete Entscheidungen zu fällen. Dann waren für 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit zu beantragen und die für die Abwicklung nötigen verwaltungstechnischen Vorbereitungen zu treffen. Formulare und Rechenmodelle änderten sich in den folgenden Monaten noch ständig. Sämtliche verkauften Tickets wurden rückabgewickelt oder verschoben. Der Spielplan für die folgende Saison 2020/21 musste massiv überarbeitet und das Budget völlig neu erstellt werden.

 

Was waren personaltechnisch und organisatorisch bis heute die größten Herausforderungen?

Auf Basis der Verordnungen der Regierung ändern sich die Rahmenbedingungen und damit die Disposition und Dienstpläne wiederholt kurzfristig. Wir arbeiten in der Oper Graz mit 4 Kollektivverträgen mit verschiedenen Zeitmodellen. Wir betreiben ein komplexes Sicherheitskonzept mit enormem Aufwand für Testungen. Dies alles regelkonform, mit Blick auf künstlerische Qualität für unser Publikum, mitarbeiterfreundlich, gesundheitserhaltend und dabei noch halbwegs wirtschaftlich abzuwickeln, fordert uns auf vielen Ebenen.

 

An wie vielen Videokonferenzen hast du bis heute teilgenommen?

Ich habe nicht gezählt, aber dreistellig ist die Zahl sicher.

 

Arbeitest du lieber im Homeoffice oder im Büro im Opernhaus?

Ich persönlich bin lieber im Büro, da ist die technische Ausstattung besser, da habe ich alle Unterlagen und treffe außerdem auch Kolleginnen und Kollegen. Zuhause sitze ich im Keller, das ist auf Dauer nicht sehr inspirierend. Aus der persönlichen, z.B. familiären Situation heraus oder in Bezug auf die aktuelle Ansteckungsgefahr, kann Homeoffice aber sicher eine sinnvolle Variante sein.

Ich halte aber zumindest gelegentlichen persönlichen Kontakt für wichtig und den informellen Austausch quasi im Vorbeigehen oder in der Kaffeepause für einen fördernden Beitrag zu gelungenen Abläufen und gutem Betriebsklima.

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08.02.2021

Aus dem Bücherregal des Ensembles: Buchtipps von Andrea Streibl-Harms

Andrea Streibl-Harms, Musiktheaterpädagogin im Team von OperAktiv!, verrät hier ihre besten Lektüretipps vom Kinder- und Jugendbuch bis hin zu Belletristik und Sachbuch.

Andrea Streibl-Harms, Musiktheaterpädagogin im Team von OperAktiv!, verrät hier ihre besten Lektüretipps vom Kinder- und Jugendbuch bis hin zu Belletristik und Sachbuch (siehe auch 2. Foto des Beitrags): 

 

„Live-Erlebnisse fehlen! Kein Musiktheater, keine Treffen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der OPERation Musiktheaterclubs, keine Workshops in Schulen, keine Führungen. Online-Meetings sind eine großartige Möglichkeit in Kontakt zu bleiben, Streams bieten einem die Chance Produktionen zu sehen, die man sonst vermutlich nicht gesehen hätte, aber irgendetwas fehlt dann doch… es fehlen die echten Begegnungen! So tauche ich in die Welt der Bücher, genieße es, Papier in der Hand zu halten, Geschichten in meinem Kopf lebendig werden zu lassen und interessanten Figuren zu begegnen.“

 

Kinderbuch

Vielleicht Eine Geschichte über die unendlich vielen Begabungen in jedem von uns von Kobi Yamada, ein wunderschönes Buch für Kinder wie auch für Erwachsene.

 

Jugendbuch

Die Spiegelreisende erzählt in 4 Bänden die fantastische Geschichte der jungen Ophelia, die ihr Schicksal in die Hand nimmt und sich gemeinsam mit ihrem Schal auf eine aufregende Reise begibt. Christelle Dabos hat eine abenteuerliche Welt kreiert, in die man tief eintauchen kann.

 

Belletristik

Inspiriert von Madama Butterfly habe ich zu einem Buch einer japanischen Autorin gegriffen. Insel der verlorenen Erinnerungen, ein wundervolles Buch über die Vergänglichkeit. Mit ihrer poetischen Sprache schafft es Yoko Ogawa, dass man sich sofort in ihren Geschichten verliert.

 

Sachbuch

Schon 2009 befasste sich Kathrin Hartmann mit Greenwashing, in ihrem Buch Ende der Märchenstunde. Nachdem unsere Klimakrise auch während der Corona-Krise nicht in Vergessenheit geraten sollte: Aus kontrolliertem Raubbau. Wie Politik und Wirtschaft das Klima anheizen, Natur vernichten und Armut produzieren (2015) oder Grüner wird’s nicht (2020).

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04.02.2021

Aus dem Bücherregal des Ensembles: Lesetipps von Stephanie Elliott

Stephanie Elliott ist Sängerin in unserem Opernchor und empfiehlt ihre ganz persönlichen Lektüre-Highlights.

Stephanie Elliott ist Sängerin in unserem Opernchor und empfiehlt ihre ganz persönlichen Lektüre-Highlights.

 

„Zum einen beschäftige ich mich mit einem philosophischen Thema, das mich im letzten Jahr und als Lebensmotto begleitet! Seit ich Deutschland verlassen musste und nach Graz kam, habe ich mich für Quantenphysik interessiert. Außerdem: Meditation, sich neu finden und erfinden. Das Leben im einer Art Exil sinnvoller zu machen. Ebenfalls in meinem Bücherregal: Lateinamerikanische Literatur und  Theatergeschichte.“

 

Lassen wir Stephanie Elliotts Bilder sprechen – klicken Sie sich durch ihre Lektürefotos!

 

Adriana Altaras: Die jüdische Souffleuse

Dr. Joe Dispenza: Ein neues Ich 

Dr. Joe Dispenza: Werde übernatürlich 

Isabel Allende: Mein erfundenes Land

Mark Manson: The subtle art of not giving an F*ck 

Magaly Muguercia: Teatro Latinamericano del Siglo XX

Davide Lopez e Silvia Corbella: Libertà e Amore 

 

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04.02.2021

Hinter den Schreibtisch geblickt: In der Technischen Direktion

Er leitet nicht nur das Technikteam der Oper Graz und damit alle technischen Abläufe von der Unterbühne bis zum Schnürboden, er fungiert auch als Coronabeauftragter des Hauses: Der Technische Direktor Michael Auer-Nußbaumer im Gespräch. 

Er leitet nicht nur das Technikteam der Oper Graz und damit alle technischen Abläufe von der Unterbühne bis zum Schnürboden, er fungiert auch als Coronabeauftragter des Hauses: Der Technische Direktor Michael Auer-Nußbaumer im Gespräch über seine aktuellen Herausforderungen in Zeiten der Coronapandemie.

 

Wie viele Versionen des Präventionskonzepts hast du bisher verfasst?

Da muss ich nachsehen… mittlerweile arbeite ich an Version 8. 

 

Welche Aufgaben hast du als Coronabeauftragter der Oper Graz?

Die wichtigsten Aufgaben sind sicher das Präventionskonzept zu verfassen und mit der Behörde abzustimmen. Das bedeutet auch, dass ich ständig auf die veränderten Verordnungen reagieren muss und das Konzept anpasse. Man muss auch vorausschauend Maßnahmen ergreifen, um am Tag der Verordnung gerüstet zu sein. Das betrifft die Organisation von Hygiene- und Testkonzepten und die Besorgung von Absperrungen, Schutzwänden, Schnelltests, Masken …

Um mit den vielen Änderungen mithalten zu können ist ein ständiger Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und auch Deutschland sehr wichtig, um Ideen miteinander zu diskutieren und rechtzeitig zu reagieren. Außerdem muss man auch die Medien verfolgen bis hin zu medizinischen Berichten, da man als COVID-19-Beauftragter auch ein bisschen „virologisch“ denken muss.

 

Welche besonders großen Herausforderungen gab es in den letzten Monaten für dich – sowohl als Technischer Direktor als auch als Coronabeauftragter?

Die größte Herausforderung ist sicher, die Informationen rechtzeitig zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bringen, und das am besten zur genau gleichen Zeit. Das Team hat in diesen Zeiten sehr viele Sorgen und Fragen und auch die Erwartung, sofort Antworten zu bekommen. Der Informationsfluss hängt auch wesentlich mit der Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen und wie in der ganzen Bevölkerung wird es zunehmend schwieriger, motivieren die Auflagen mitzutragen und konsequent umzusetzen.

 

Wie managt man die Technikmann- und -frauschaft eines Opernhauses in diesen Zeiten? Wie schnell seid ihr einsatzbereit, wenn es wieder losgeht?

Wir im Theater sind es gewohnt, schnell zu reagieren und sofort für jede Änderung eine Lösung zu haben. Ich bin selbst überrascht, wie schnell alles wieder in den gewohnten Abläufen funktioniert und mit wieviel Einsatz und Freude das Technikteam arbeitet. Wichtig ist immer eine frühzeitige und enge Abstimmung mit den Abteilungsleiterinnen und -leitern.

 

Gibt es Tätigkeiten, die die Technik auch ohne Spielbetrieb erledigen kann? Konnte etwas z.B. vorgezogen werden?

Das Opernhaus wurde die letzten Jahre immer sehr gut technisch in Schuss gehalten und es wurden auch immer die notwendigen Investitionen und Instandhaltungen umgesetzt. Daher mussten in diesen Lockdownphasen keine größeren Arbeiten vorgezogen werden. Natürlich haben wir aber die Zeiten für Lager-, Service- und Transportarbeiten verwendet und auch Adaptierungsarbeiten in den Arbeitsräumen umgesetzt. Nun ist aber alles geräumt, gereinigt und verbessert und mein ganzes Team freut sich wieder auf einen normalen Spielbetrieb.

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02.02.2021

Die Oper kocht: Kulinarische Inspiration von Markus Murke

Neben der Musik ist das Team der Oper Graz auch der Kulinarik sehr zugetan. Markus Murke, Tenor im Chor der Oper Graz, verrät hier sein liebstes Kochrezept. 

Über den Koch:

Markus Murke ist Tenor im Chor der Oper Graz und ist in dieser Spielzeit u. a. als Mendel in „Anatevka“ und als Standesbeamter in „Madama Butterfly“ zu sehen. Er liebt die aromatische Küche Italiens und Asiens. 

 

Rohnen-Risotto mit asiatischer Note (siehe auch 2. Foto des Beitrags)

 

Zutaten für 4 Personen (die meisten gekauft am Kaiser-Josef-Markt gegenüber der Oper Graz) 

3 Rohnen (Rote Rüben), 2 Schalotten, 2 EL Butter, 2-3 EL Olivenöl, 300 g Carnaroli Risottoreis, ca. 1 Liter Rohnen-Fond, 2-3 EL Parmesan, 1 EL Mascarpone, 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm), Zitronengras (gemahlen oder frisch), 2 Limettenblätter, 2 EL Walnüsse, 1 Nashibirne, 1 Bio-Orange

Für den Rohnen-Fond: 5 große Rote Rüben, 250 ml Gemüsefond, 200 g Shiitake-Pilze, Olivenöl.

Bringen Sie sich in Stimmung! Ein Glas trockener Rotwein und dazu vielleicht Klänge von Rossini, der selbst gern kochte. Oder, wenn Sie die asiatische Komponente des Gerichts betonen wollen, eignen sich auch „Turandot“ oder „Madama Butterfly“. (Aber Obacht, denn den Wein brauchen wir später noch zum Kochen.)

So gestärkt schälen wir die Roten Rüben (in der Steiermark auch „Ro(h)nen“ genannt), schneiden und entsaften sie oder pürieren sie und streichen sie durch ein feines Sieb. Wir entlocken den Shiitake-Pilzen in einer Pfanne ihre natürlichen Geschmacksverstärker und danken den japanischen Göttern für dieses herrliches Umami. Dann kochen wir alles im Gemüsesud auf und lassen diesen Fond etwa eine Stunde lang ziehen, während wir Wein und Musik genießen. 

Wenn es soweit ist, hacken wir die Schalotten klein und dünsten sie in einem großen Topf mit Butter und Olivenöl. Wir fügen den Reis hinzu und rühren ihn bei mittlerer Hitze, bis er glasig ist. Apropos glasig: es ist Zeit für einen zweiten Schluck Wein! Auch der Reis bekommt ein paar Tröpfchen ab. Dann gießen wir ein Viertel des Rohnen-Fonds hinzu und garen den Reis unter Rühren so lange, bis die durstigen Körner die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen haben. Das wiederholen wir mit den nächsten drei Vierteln des roten Fonds, bis das Risotto die gewünschte „al dente“-Konsistenz erreicht hat, d. h. außen weich und innen bissfest ist. 

Während das Risotto immer wieder gerührt wird, die drei Rohnen schälen und kleinwürfeln. Ein paar Tropfen Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und darin die Würfel mit Ingwer, Zitronengras und Limettenblättern anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Fond zugießen und zugedeckt etwa 10 Minuten weichgaren. 

Kurz vor Ende der Kochzeit das Risotto mit dem geriebenen Parmesan verfeinern. Zum Schluss noch etwas Ziegenfrischkäse unterheben, das unterstreicht die Cremigkeit. 

Butter und etwas Zucker in einer Pfanne karamelisieren. Dieses flüssige Butterkaramell aromatisieren wir kurz mit den Walnüssen und der gewürfelten Nashibirne. 

Alles zusammen wie am Foto anrichten und frische Orangenschale darüberreiben.

 

 

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01.02.2021

Hinter den Schreibtisch geblickt: Im Ticketzentrum der Bühnen Graz

Mehrere tausend Ticketumbuchungen und -stornierungen inklusive Informationsupdate für die Kundinnen und Kunden – dies ist die vorrangige Tätigkeit des Ticketzentrums der Bühnen Graz seit März 2020. Wir haben bei Isabel Zinterl, Leiterin des Ticketzentrums, nachgefragt.

Die Abwicklung von mehreren tausend Ticketumbuchungen und -stornierungen inklusive ständigem Informationsupdate für die Kundinnen und Kunden – dies ist die vorranginge Tätigkeit des Ticketzentrums der Bühnen Graz seit März 2020. Wir haben bei Isabel Zinterl, Leiterin des Ticketzentrums, nachgefragt.

 

Wie viele Ticketumbuchungen habt ihr im Ticketzentrum bisher abgewickelt?

Im ersten Lockdown haben wir ab 10. März 2020 für Oper Graz, Schauspielhaus Graz, Next Liberty und die Grazer Spielstätten um die 60.000 Karten umgebucht oder Stornierungen abgewickelt. Im Sommer mussten wir alle Abonnentinnen und Abonnenten für den Herbst 2020 in einen mit dem Sicherheitskonzept des jeweiligen Hauses konformen Saalplan „umplatzieren“ – da hatten wir noch die Hoffnung, dass ab Jänner 2021 vor vollen Häusern gespielt werden kann. Die Umplatzierung der Abonnentinnen und Abonnenten haben wir dann im November für alle Vorstellungen bis März 2021 fortgesetzt, und seit der zweiten Jännerwoche dieses Jahres platzieren wir die Abonnentinnen und Abonnenten für die Vorstellungen von April bis Juni neu. Zur Orientierung: Bei jeder dieser „Umplatzierungen“ werden ca. 8.000 Tickets in der Oper Graz und ca. 3.000 Tickets im Schauspielhaus Graz bearbeitet. Aufgrund der mittlerweile nötigen Verschiebung einzelner Produktionen in zukünftige Saisonen war diese Arbeit mitunter auch schon – aus heutiger Sicht – vergebens.

 

Wie waren bisher die Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden auf die dauerhaften nötigen Änderungen und Anpassungen?

Im ersten Lockdown waren unsere Kundinnen und Kunden vor allem wegen der Ticketgelder besorgt, daher kam es auch zu einer äußerst hohen Anzahl an Rückfragen über E-Mails. Grundsätzlich ist das (Musik-)Theaterpublikum sehr verständnisvoll und freut sich auch schon sehr darauf, wenn die Häuser wieder öffnen. Die Mehrheit des Publikums nimmt dafür auch Einiges in Kauf, wie etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Vorstellung, das Sitzen mit Sicherheitsabstand oder das Fehlen der Konsumation in der Pause. Die Perspektivenlosigkeit ist für uns alle zermürbend und wir sind für die Kooperationsbereitschaft des Publikums bei mitunter mehrfachen Terminverschiebungen sehr dankbar.

 

Was waren bisher die größten Herausforderungen?

Im ersten Lockdown im Frühling 2020 war die größte Herausforderung die Bewältigung des hohen Informationsbedarfs mit einem aufgrund der Kurzarbeit kleinen Team im Ticketzentrum. Mitunter kam es zu Wartezeiten bis zu einer Woche.  

Die zweite Herausforderung war und ist die gesamte Umplatzierung unserer Abonnentinnen und Abonnenten, etwa auf Grundlage eines „Schachbrett-Sitzplans“ wie in der Oper Graz, was wiederum sehr viel individuelle Betreuung erfordert. Eine Abonnentin oder ein Abonnent wählt schließlich ganz bewusst einen bestimmten Sitzplatz, auf dem sie oder er die Vorstellung genießen möchte.

Eine kommende Herausforderung wird die Abwicklung der Ersatzkarten sein, sobald der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann – eine vor allem für die Kolleginnen und Kollegen an den Abendkassen und im Publikumsdienst heute noch nicht einschätzbare Situation. 

 

Wie sieht derzeit dein Arbeitsalltag aus?

Mein aktueller Arbeitsalltag besteht aus dem ständigen Informationsaustausch mit allen Häusern der Bühnen Graz, aber auch mit jenen externen Veranstaltern, die wir verkaufstechnisch betreuen. Wichtig ist dabei, all diese Informationen auch immer an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ticketzentrums und in weiterer Folge an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Manchen internen Projekten kann derzeit der Vorrang gegeben werden, da sich aufgrund des fehlenden Vorstellungsbetriebes die fachspezifische Arbeit auf das Verschieben oder Absagen der Vorstellungen im Verkaufsprogramm reduziert hat.

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01.02.2021

Ballettschule auch im Februar online

Das Training der Ballettschule der Oper Graz wird auch im Februar weiterhin online angeboten. Wieder auf dem Stundenplan: Kurse für Anfängerinnen und Anfänger, aber auch Fortgeschrittene! 

Das Training der Ballettschule der Oper Graz wird auch im Februar weiterhin online angeboten. Wieder auf dem Stundenplan: Kurse für Anfängerinnen und Anfänger, aber auch Fortgeschrittene! 

 

Details zu Kosten, Stundenplan und Anmeldung finden Sie hier

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