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03/25/2022 1:30pm

Spendenaufruf zu Gunsten von SOS Kinderdorf und Ärzte ohne Grenzen

Zwei Vorstellungen „Anatevka“ und die letzte drei Termine „Die Perlenfischer“ wurden allen Menschen gewidmet, die unter den kriegerischen Angriffen Russlands auf die Ukraine leiden. 

Die Oper Graz hat bereits zwei Vorstellungen des Musicals „Anatevka“ den Menschen, die aufgrund der kriegerischen Angriffe Russlands auf die Ukraine flüchten mussten und um ihr Leben und ihre Existenz fürchten, gewidmet. Auch die drei letzten Vorstellungen von Georges Bizets „Die Perlenfischer“ am 26. Mär sowie am 1. und 7. Apr 2022 wurden in den Kontext der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine gesetzt und unser Publikum zu Spenden aufgerufen.

 

Wir möchten uns bei allen, die diesem Spendenaufruf gefolgt sind, herzlich bedanken. Es konnten € 6.914,92- gesammelt werden.
Dieser Betrag wird zu gleichen Teilen dem Verein SOS Kinderdorf und Ärzte ohne Grenzen gespendet.

 

Wenn Sie die Spendenaktion nicht wahrnehmen konnten, können Sie diese Organisationen auch online  mit Ihrer Spende unterstützen:

 

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03/24/2022 5:00pm

Bootstaufe mit Beate Vollack

Das Team um Ballettdirektorin Beate Vollack hat aus zahlreichen Einsendungen einen Gewinnernamen für das Bühnenboot im Ballett „Undine“ gefunden. Nun geht es zur Bootstaufe!

Es ist soweit: Das künstlerische Team um Ballettdirektorin Beate Vollack hat aus Ihren zahlreichen Einsendungen einen Namen für das Bühnenboot in Hans Werner Henzes Ballett „Undine“ ausgewählt!

 

Gewonnen hat der Vorschlag „Paledine“: Eine Verschmelzung aus dem Namen des Helden Palemon und dem der Wassernixe Undine. Ab 24. März 2022 sticht „Paledine“ in See, wenn Henzes Ballett „Undine“ in der Choreographie von Beate Vollack an der Oper Graz zu sehen ist. Es geht tief hinab in Unterwasserwelten, wo die Liebe der Nixe Undine zum Menschen Palemon im Mittelpunkt steht.

 

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03/21/2022 12:00am

Keine FFP2-Maskenpflicht mehr!

Seit dem 16. April ist das Tragen einer FFP2-Maske während Ihres Besuchs in der Oper Graz nicht mehr verpflichtend. Wir empfehlen das Tragen einer Maske weiterhin.

 

Seit dem 16. April ist das Tragen einer FFP2-Maske während Ihres Besuchs in der Oper Graz nicht mehr verpflichtend. Wir empfehlen das Tragen einer Maske weiterhin.

 

 

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03/18/2022 12:00am

Wer bist du, Undine?

Ballettdirektorin Beate Vollack erzählt von ihrer Sichtweise auf das faszinierende Wasserwesen, das im Mittelpunkt von Hans Werner Henzes gleichnamigem Ballett steht.

Ballettdirektorin Beate Vollack erzählt von ihrer Sichtweise auf das faszinierende Wasserwesen, das im Mittelpunkt von Hans Werner Henzes gleichnamigem Ballett steht. Premiere feiert „Undine“ in der Choreographie von Beate Vollack am 24. März 2022 an der Oper Graz.

 

„Wer kennt sie nicht, diese phantastischen, faszinierenden Wasserwesen? Heute nennen sie sich Arielle oder die kleine Meerjungfrau. Sie sind halb Frau, halb Fisch. Beherrschen, betören, verführen, zerstören oder retten Männer und Seeleute gleichermaßen, ganz wie es ihnen beliebt. So sagt man jedenfalls.

In dieser Geschichte träumen Palemon und Undine von der Erfüllung ihres gemeinsamen Happy Ends. Leider wird es nicht nur für Palemon ein unerfüllter Traum bleiben. Auch die beiden Frauenfiguren und Gegenspielerinnen im Ringen um Palemons Gunst und Liebe, Undine und Beatrice, werden an unerfüllter und unglücklicher Liebe zu Grunde gehen.

Palemon und Undine müssen die Realität ihres Andersseins erkennen. Ihre Welten sind zu unterschiedlich und nicht miteinander vereinbar. Ein Scheitern war von Anfang an vorprogrammiert. Vorher aber dürfen wir die glücklichen – wenn auch kurzen Momente des Höhepunktes ihrer Liebe erleben. Wie eine erquickende, fröhliche Welle im Sonnenschein brandet und glitzert ihre Liebe vom ersten Blick an. Ihre Andersartigkeit ist der Quell ihrer Anziehung. Jeder glaubt, im anderen die Ergänzung des in sich Vermissten gefunden zu haben.

Am Ende verflüchtigt sich nicht nur die Liebe, sondern auch Undine selbst, und einsam bleibt ein gestrandeter und dennoch gereinigter Mensch namens Palemon zurück.

Die Komposition, die Hans Werner Henze zu diesem Drama geschaffen hat, ist so tiefgründig und reichhaltig, dass es Herausforderung und Ehre für mich ist, dieses Werk mit meinen Ideen und Bildern zu füllen. Ich freue mich, das Publikum wieder in eine völlig neue Welt des Tanzes zu entführen.“

Beate Vollack

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03/17/2022 12:00am

Rotkäppchen – der Film

Die Ballettproduktion „Rotkäppchen“ von Sascha Pieper kommt als Tanzfilm für die ganze Familie nach Hause!

Die Ballettproduktion „Rotkäppchen“ von Sascha Pieper kommt als Tanzfilm für die ganze Familie nach Hause!

 

„[…] Die humorvolle und abenteuerliche Fährte, die Komponist Dominic Faricier mit seinem „Rotkäppchen“ legt, nehmen Pieper und Kinsun Chan (Kostüme und Bühne) auf. Hier geht es nicht darum, einen Klassiker zu modernisieren, sondern ihn mit bissigen Wortspielen und Bezügen zu Umweltdebatten zu vergegenwärtigen.“ (Christoph Hartner, Kronen Zeitung)

 
 
Rotkäppchen
Ballett von Sascha Pieper zur Musik von Dominic Faricier
Für Kinder ab 5 Jahren
Nach dem Märchen der Brüder Grimm
 

 
Besetzung
Choreographie: Sascha Pieper
Bühne & Kostüme: Kinsun Chan
Licht: Johannes Schadl
Dramaturgie: Lisa-Christina Fellner
 
Die Großmutter: Florian Stohr
Rotkäppchen: Stephanie Carpio
Rotkäppchens Mutter: Marina Schmied
Wolf: Frederico Oliveira
Jäger: Christoph Schaller
Waldwesen: Fabio Agnello/Isabel Edwards/Philipp Imbach/Miki Oliveira/Renata Parisi
 
Video: Delbeau Film
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03/17/2022 12:00am

Premiere „Undine“ wird verschoben!

Aufgrund mehrerer Erkrankungen im Ensemble muss die Premiere von „Undine“ leider von Sa, 19. März auf Do 24. März verschoben werden.

Zur Einstimmung gibt es jetzt schon die Audioeinführung „Ohren auf!“ anzuhören.

Wegen einiger Erkrankungen im Ensemble muss die für Samstag, 19. März, geplante Premiere der Ballettproduktion „Undine“ leider verschoben werden.

 

Der neue Premierentermin ist Donnerstag, 24. März, 19.30 Uhr.

Weitere Vorstellungen:
April: 2.
Mai: 7., 8., 13., 18. & 20.

 

Für Fragen zu bereits gekauften Tickets steht das Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10 von Mo-Fr von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr, telefonisch unter: 0316 8000 und per E-Mail unter tickets@ticketzentrum.at zur Verfügung.

 

Zur Einstimmung haben wir eine neue Folge unserer Audioserie „Ohren auf!“ für Sie: Dramaturg Bernd Krispin und Ballettdirektorin Beate Vollack im Gespräch über das Ballett „Undine“, erstellt von Lukas Mimlich.

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03/14/2022 12:00am

Vorstellungsabsage: „Anatevka“, 16. März 2022

Aufgrund von Erkrankungen im Ensemble muss die für 16. März 2022 geplante Vorstellung von „Anatevka“ leider entfallen.

Aufgrund von Erkrankungen im Ensemble muss die für 16. März 2022 geplante Vorstellung von „Anatevka“ leider entfallen.

 

Rückabwicklung bereits gekaufter Karten

Der Wert Ihrer Kaufkarten wird Ihrem Kundenkonto gutgeschrieben und kann für einen anderen Kartenkauf angerechnet oder rückerstattet werden. Reservierungen werden automatisch storniert. Für weitere Fragen steht Ihnen das Ticketzentrum sehr gerne zur Verfügung.

 

Das Ticketzentrum Graz ist für Sie von Montag bis Freitag 10–18 Uhr und Samstag 9–13 Uhr am Kaiser-Josef-Platz 10, per Telefon unter +43 316 8000 oder per E-Mail unter tickets@ticketzentrum.at erreichbar.

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03/11/2022 12:00am

Henze und Ashton tauchen zu Undine hinab 

Die ersten Besprechungen über Undine fanden in Forio auf Ischia statt. Komponist Hans Werner Henze erinnert sich in „Undine. Tagebuch eines Balletts“, München 1959.

Am 19. März 2022 feiert sein Ballett „Undine“ in der Choreographie von Beate Vollack Premiere an der Oper Graz. 

Die ersten Besprechungen über Undine fanden in Forio auf Ischia statt. Komponist Hans Werner Henze erinnert sich in „Undine. Tagebuch eines Balletts“, München 1959. Am 19. März 2022 feiert sein Ballett „Undine“ in der Choreographie von Beate Vollack Premiere an der Oper Graz. 

 

Hans Werner Henze, „Undine. Tagebuch eines Balletts“, München 1959

Die ersten Besprechungen über Undine fanden in Forio auf Ischia statt. „Maria Internazionale“, die Besitzerin eines Cafés, hatte Frederick Ashton, dem Choreographen und künstlerischen Direktor des Royal Ballet, der rechtzeitig zu Beginn des Festes von San Vito eingetroffen war, ihre eigene Wohnung im Zentrum des Dorfes zur Verfügung gestellt. Ich erinnere mich an eine der vielen Glocken, die zu den erstaunlichsten Stunden des Tages tönten, anhaltend und wild, diese eine war ganz in der Nähe, und so vermochte sie die Gespräche über Undine viertelstundenlang zum Schweigen zu bringen. Ich selber, aus Neapel herübergekommen, hatte ein Zimmer in einem Bauernhaus in den Weingärten von San Francesco, musste aber zur Arbeit mit Ashton eigens ins Dorf gehen. In einem fast leeren, weißgetünchten Raum saßen wir uns gegenüber und versuchten, erste Aufzeichnungen in Schulheften festzuhalten. Die Basis war die Erzählung von de la Motte Fouqué.

Das Buch, eine von W. L. Courtney übersetzte, von Arthur Rackham dekorierte Ausgabe von 1909, hatte Ashton von morgens bis abends bei sich, auch am Strand, wo es sandig und salzig wurde und sich unter der Einwirkung der Sonne immer mehr verbog, als sollte durch diesen Umstand schon auf die spätere Entwicklung unserer Undine hingewiesen werden. Es war sehr schwer, aus der verästelten Erzählung mit sehr genau dargestellten Einzelheiten einen einfachen, linearen Vorgang herauszuschälen und, was mehr ist, diesen Vorgang dann in Tanz, in tanzbare Ideen umzuwandeln. Je einfacher und augenscheinlicher die Handlung sich gestalten würde, desto leichter würden wir es haben, rein choreographischen Formen das Feld zu bereiten. Ein erster Vorschlag beruhte auf der Idee, jeden Gedanken in absoluten Tanz aufzulösen und damit das erklärerische, hinweisende Medium der Pantomime mit ihren eingefrorenen Riten vollkommen auszuschalten. Aber bald zeigte sich, dass dies nicht möglich und bei einem dreiaktigen, also abendfüllenden Werk aber auch gar nicht wünschenswert war, und so wurden, entgegen der ersten Vorstellung, zuerst einmal hier und da Pantomimen, wirkungsvoll gerade in dem neuen Licht, das von heute auf ihre altmodische Formelhaftigkeit fällt, angebracht.

Nicht unangefochten von nächtlichen Piazza-Gesprächen mit literarischen Freunden, von denen jeder eine ganz bestimmte Vorstellung seiner Undine hatte, klassizistische, barocke, mystische, surrealistische, sachliche, expressionistische, neoromantische (und im Hintergrund, gelblich beleuchtet von Mond und Pechfackeln, die Fassaden der Häuser mit ihren bäuerlichen Bogenfenstern, Schlagschatten einer Opernkulisse), bahnten wir uns den Weg zu einer ersten Niederschrift, noch sehr fragmentarisch, noch sehr nahe an der Landschaft Fouqués.

 

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03/10/2022 12:00am

Vorstellungsabsage: „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“, 11. März 2022

Aufgrund von Erkrankungen im Ensemble muss die für 11. März 2022 geplante Vorstellung von „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ leider entfallen.

Aufgrund von Erkrankungen im Ensemble muss die für 11. März 2022 geplante Vorstellung von „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ leider entfallen.

 

Rückabwicklung bereits gekaufter Karten

Der Wert Ihrer Kaufkarten wird Ihrem Kundenkonto gutgeschrieben und kann für einen anderen Kartenkauf angerechnet oder rückerstattet werden.

Reservierungen werden automatisch storniert.
Abonnementkarten werden vorerst in den Tauschpuffer gelegt und können in andere Vorstellungen nach Verfügbarkeit getauscht oder storniert und auf das neue Abonnement angerechnet werden.

 

Für eine Umbuchung in einen anderen Vorstellungstermin steht Ihnen das Ticketzentrum sehr gerne zur Verfügung.

 

Weitere Vorstellungstermine:

Sonntag, 27. Mär 2022, 18 Uhr

Sonntag, 3. Apr 2022, 15 Uhr

 

Das Ticketzentrum Graz ist für Sie von Montag bis Freitag 10–18 Uhr und Samstag 9–13 Uhr am Kaiser-Josef-Platz 10, per Telefon unter +43 316 8000 oder per E-Mail unter tickets@ticketzentrum.at erreichbar.

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03/09/2022 12:00am

Mit dem Theaterbus in die Oper

Oper Graz, Schauspielhaus Graz und Next Liberty finanzieren 12 steirischen Schulklassen die Anfahrt zum Theater.

Die Oper Graz, das Schauspielhaus Graz und das Next Liberty übernehmen für das kommende Sommersemester des laufenden Schuljahres für insgesamt 12 Klassen aus 6 unterschiedlichen Schulen der Steiermark die Finanzierung der Fahrtkosten ins Theater und wieder zurück.

 

Dieses Angebot gilt für alle Schulen, die keine Möglichkeit haben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Theaterhäusern zu reisen und auf die Finanzierung eines Busunternehmens angewiesen sind.

 

Wie funktioniert der Theaterbus?

Ab sofort bis 14. März 2022 können sich je zwei Schulklassen einer Schule (ein Bus pro Schule für zwei Klassen) zusammenschließen und für eine vom jeweiligen Theater angebotene Inszenierung per E-Mail bewerben. Nach Auswahl der gewünschten Inszenierung prüfen die Klassen die Platzkapazitäten des ausgewählten Vorstellungstermins (via Website des jeweiligen Theaters) und übermitteln eine Bewerbung, in der folgende Fragen beantwortet werden sollen: Warum sollen zwei Klassen eurer Schule diese Reise zum Theater finanziert bekommen? Wer seid ihr? Wofür interessiert ihr euch und warum wollt ihr genau dieses Theaterstück sehen? Und an welchem Termin?

 

Oper Graz: Zur Auswahl stehen das Familienmusical „Robin Hood“, das Ballett „Undine“”, Georges Bizets „Die Perlenfischer“ oder „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner sowie das Musical „Guys and Dolls

Bewerbungen an operaktiv@oper-graz.com

 

Schauspielhaus Graz: Zur Auswahl stehen die Inszenierungen „Ein Sommernachtstraum“ oder „Macbeth“ von William Shakespeare (beide Produktionen empfohlen ab 14 Jahren)

Bewerbungen an schauspielhaus-aktiv@schauspielhaus-graz.com

 

Next Liberty: Freie Stückauswahl

Bewerbungen an theaterpaedagogik@nextliberty.com

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03/08/2022 12:00am

Internationaler Frauentag

Zum Weltfrauentag am 8. März wollen wir einige der zahlreichen Kolleginnen vor den Vorhang holen, ohne die der Opernbetrieb nicht möglich wäre. Wir haben sie gefragt, was sie an die Oper Graz geführt hat, welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten und was sie anderen Frauen mitgeben wollen!

Am heutigen Weltfrauentag wollen wir einige der zahlreichen Kolleginnen vor den Vorhang holen, ohne die der Opernbetrieb nicht möglich wäre. Wir haben sie gefragt, wie sie an die Oper Graz gekommen sind, welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten und was sie anderen Frauen mitgeben wollen!

 

Marlene Hahn, Dramaturgin

 

Marlene Hahn, Dramaturgin

Wie bist du an die Oper Graz gekommen?

Ich studierte zwei Magisterstudiengänge an der Universität Augsburg, unterbrach für ein Jahr und arbeitete in New York im Bereich Marketings- und Sales-Management. Bereits während des Studiums arbeitete ich im Kulturbereich und erhielt so ein Jahr vor Abschluss eine Festanstellung am Staatstheater Augsburg als Dramaturgin: 5 Jahre Augsburg, 7 Jahre Oper Graz. Als Dramaturgin gehöre ich zum künstlerischen Team einer Produktion und begleite den Prozess von der Idee, eine Oper zu spielen bis zur letzten Vorstellung mit.

 

Vor welchen Herausforderungen bist du gestanden?

In Augsburg musste ich mich vom „Mädchen für alles“ zu einer ernst zu nehmenden Dramaturgin emanzipieren. Oft belächelt und nicht für voll genommen, haderte ich manchmal mit mir und meinen Fähigkeiten. Aber es gab auch immer wieder Menschen, die mich unterstützten und an mich glaubten. Ohne sie hätte ich viele Herausforderungen nicht geschafft. Sich helfen lassen, Rat bei anderen, älteren suchen, ist wichtig. Nur eben nicht bei allen. Denn auch heute: Ich kann und muss nicht alles wissen. Hauptsache, ich glaube selbst nicht, dass ich alles weiß.

 

Was möchtest du anderen Frauen mitgeben?

Vergesst Perfektionismus! Habt den Mut zu Lücken und Fehlern! Nur so könnt ihr wachsen.

Glaubt an euch und eure Träume! Nur ihr allein dürft sie ändern, begraben und neue erfinden.

 

Vera Blum, Referentin des Chefdirigenten

 

Vera Blum, Referentin des Chefdirigenten

Wie bist du an die Oper Graz gekommen?

Dass ich an einer Oper arbeiten möchte, wusste ich schon als Kind, rechte Hand des Chefdirigenten bin ich aber nur durch Zufall geworden. Wichtig für den Werdegang waren unzählige Opern- und Konzertbesuche, viel mit Musiker:innen verbrachte Zeit und der Executive Master in Arts Administration an der Uni Zürich.

 

Vor welchen Herausforderungen bist du gestanden?

Im Theater arbeitet man phasenweise intensiv morgens bis abends und schottet sich so automatisch von der Umwelt ab. Ich muss immer noch lernen, mir Zeit zu nehmen eine Zeitung zu lesen, Kontakte außerhalb des Arbeitsplatzes zu pflegen und natürlich zu gewissen Aufgaben einfach mal „nein“ zu sagen, ohne es als Schwäche zu verstehen. Aufs Essen nicht vergessen!  

 

Was möchtest du anderen Frauen mitgeben?

Nehmt euch den nötigen Raum und macht euch bemerkbar! Ich bin oft die einzige Frau in der Runde und denke manchmal an das Bild, auf dem neun Staatsoberhäupter im Halbkreis sitzen und die acht Männer – alle außer Frau Merkel – die Beine sehr breit aufstellen. Ich empfehle jungen Frauen, die sich nicht ernst genommen fühlen, sich auch einmal breitbeinig aufzustellen und natürlich laut und deutlich zu sprechen. Ich muss mich selbst auch immer wieder daran erinnern.

 

Silke Fischer, Leiterin Abteilung Kostüm

 

Silke Fischer, Leiterin Abteilung Kostüm

Wie bist du an die Oper Graz gekommen?

Auf mein Studium der Bühnengestaltung folgte ein Engagement als Kostümdirektorin am Landestheater Linz. Nach 10 Jahren freischaffender Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildnerin wurde ich 2015 an die Oper Graz engagiert, hier leite ich die Abteilung Kostüm.

 

Vor welchen Herausforderungen bist du gestanden?

Jede Produktion ist eine neue Herausforderung – es ist immer wieder anders und es gibt immer wieder vieles dazu zu lernen.

 

Was möchtest du anderen Frauen mitgeben?

Man muss seine Ziele hartnäckig verfolgen und sich am Weg dorthin nicht unterkriegen lassen.

 

Anna Brull, Mezzosopranistin im Ensemble

 

Anna Brull, Mezzosopranistin im Ensemble

Wie bist du an die Oper Graz gekommen?

Ich wurde in Barcelona geboren, studierte an der Escola Superior de Música de Catalunya, am Conservatoire Royal de Bruxelles und in Lecce am Conservatorio „Tito Schipa“. Als Opernsängerin stehe ich über 30-mal im Jahr – in Graz aber auch in anderen Städten Europas – vor Publikum auf der Bühne. Das ist aber nur ein kleiner Teil meiner Aufgabe: Am meisten Zeit verbringe ich mit der Vorbereitung und den Proben, bis eine Rolle fertig auf der Bühne zu sehen und hören ist.

 

Vor welchen Herausforderungen bist du gestanden?

Die größte Herausforderung als Sängerin ist für mich zu akzeptieren, dass man mit seinem Instrument untrennbar verbunden ist und es immer bei sich trägt.

 

Was möchtest du anderen Frauen mitgeben?

Es ist unglaublich wichtig, mit anderen Frauen eine Gemeinschaft zu bilden und zusammen zu halten.

 

Ulrike Kerpacher, Team Marketing & PR

 

Ulrike Kerpacher, Team Marketing & PR

Wie bist du an die Oper Graz gekommen?

Nach Sprachstudien und vielfältigen beruflichen Erfahrungen kam ich 2006 als Assistentin des damaligen Ballettdirektors Darrel Toulon an die Oper Graz; parallel dazu war ich Marketingassistentin. Nach Toulons Weggang blieb ich bis heute als Referentin im Team Marketing & PR um weiterhin alles, was bei uns gespielt wird unter die Leute zu bringen.

 

Vor welchen Herausforderungen bist du gestanden?

Durch die zahlreichen, oft miteinander verflochtenen Aufgaben, die der Einsatz in zwei Abteilungen mit sich bringt, bin ich mit jeder Saison mehr und mehr in die Materie und auch das Leben in einem Musiktheater – auf und hinter der Bühne – hineingewachsen. Es ist oft anstrengend, immer aufregend und am Ende geht der Vorhang auf! Die Erfahrungen über die Jahre ergeben schließlich ein „Theatertier“.

 

Was möchtest du anderen Frauen mitgeben?

Die Zeiten, in denen man Menschen in Frauen und Männer eingeteilt hat, sollten schon längst vorbei sein! Nehmt als Vorbild euch selbst im „Idealzustand“ mit ausgelebten Talenten und erfüllten Wünschen und vergesst nicht: die einzige Instanz, die in eurem Leben Entscheidungen trifft, seid ihr!

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03/04/2022 12:00am

Vorstellungsabsage: „Morgen und Abend“, 5. März 2022

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble wird die Vorstellung von „Morgen und Abend“ am 5. März 2022 leider entfallen.

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble wird die Vorstellung von „Morgen und Abend“ am 5. März 2022 leider entfallen.

 

Rückabwicklung bereits gekaufter Karten

Der Wert Ihrer Kaufkarten wird Ihrem Kundenkonto gutgeschrieben und kann für einen anderen Kartenkauf angerechnet oder rückerstattet werden.

Reservierungen werden automatisch storniert.
Abonnementkarten werden vorerst in den Tauschpuffer gelegt und können in andere Vorstellungen nach Verfügbarkeit getauscht oder storniert und auf das neue Abonnement angerechnet werden.

 

Für eine Umbuchung in einen anderen Vorstellungstermin steht Ihnen das Ticketzentrum sehr gerne zur Verfügung.

Weitere Vorstellungstermine:

Sonntag, 13. Mär 2022, 15 Uhr

Freitag, 25. Mär 2022, 19.30 Uhr

Mittwoch, 6. Apr 2022, 19.30 Uhr

Freitag, 22. Apr 2022, 19.30 Uhr

Sonntag, 24. Apr 2022, 15 Uhr

 

Das Ticketzentrum Graz ist für Sie von Montag bis Freitag 10–18 Uhr und Samstag 9–13 Uhr am Kaiser-Josef-Platz 10, per Telefon unter +43 316 8000 oder per E-Mail unter tickets@ticketzentrum.at erreichbar.

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