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10/28/2022 5:04pm

Elternzeit.Kinderzeit zu „Madama Butterfly“  So 27. Nov 2022, 14.45 Uhr 

Während die Eltern in die Vorstellung „Madama Butterfly“ gehen, entdecken die Kinder die Welt des Musiktheaters.

Während ihre Eltern die Vorstellung besuchen – diesmal Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“ – erleben die Kinder im theaterpädagogischen Workshop Musiktheater mit allen Sinnen. Dabei wird sowohl die Musik unter die Lupe genommen, als auch in Rollen geschlüpft. Der Nachmittag endet, wo er begonnen hat: im Foyer der Oper. Hier haben einander dann alle bestimmt viel zu erzählen.

So 27. Nov 2022, 14.45 Uhr (Beginn der Vorstellung „Madama Butterfly“ 15 Uhr)

Treffpunkt für Eltern und Kinder ist die Feststiege im Foyer der Oper.
Die Kinder werden von unseren Theaterpädagog:innen dort abgeholt und zum gemeinsamen Musiktheaterabenteuer in den Ballettsaal geführt.
Die Veranstaltung endet wieder um 17.45 Uhr im Foyer der Oper.

 

€ 10 pro Kind und Termin
Anmeldung unter operaktiv@oper-graz.com 

 

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10/21/2022 4:43pm

Regisseur Floris Visser im Trailer zu „Madama Butterfly“ 

Im neuen Trailer zu „Madama Butterfly“ führt Regisseur Floris Visser in die Inszenierung ein. Film ab!

Im neuen Trailer zu „Madama Butterfly“ führt Regisseur Floris Visser in die Inszenierung ein. Film ab!

 

 

Vorstellungen bis 18. Jän 2023

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10/18/2022 4:27pm

Erste Einblicke in „Madama Butterfly“

Vom Publikum umjubelt und von der Presse gelobt: Die Premiere von Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ erntete großen Applaus. Der Teaser gibt erste Einblicke in die berührende Produktion.

Vom Publikum umjubelt und von der Presse gelobt: Die Premiere von Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ erntete großen Applaus. Der Teaser gibt erste Einblicke in die berührende Produktion.

 

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10/14/2022 5:57pm

Klappe auf! War Requiem

Wie sieht es eigentlich aus, wenn der Chor die Hauptrolle spielt? In Lorenzo Fioronis Inszenierung von Brittens „War Requiem“ sind die Sänger:innen des üppig besetzten Chors besonders gefordert: Sie singen und spielen unter besonderen Bedingungen. Wir haben Chordirektor Bernhard Schneider bei der Arbeit über die Schulter geblickt!

Wie sieht es eigentlich aus, wenn der Chor die Hauptrolle spielt?

In Lorenzo Fioronis Inszenierung von Benjamin Brittens „War Requiem“ an der Oper Graz sind die Sänger:innen des üppig besetzten Chors besonders gefordert: Sie singen und spielen im gesamten Zuschauerraum und unter besonderen Bedingungen. Wie lange geprobt wird, vor welchen Herausforderungen man steht und wie musikalische Qualität und darstellerische Anforderungen letztlich zusammengeführt werden, erfahren Sie ihr in der neuen Folge „Klappe auf!“ mit Chordirektor Bernhard Schneider!

 

 

War Requiem

Oratorium von Benjamin Britten

Vorstellungen bis 20. November 2022

Video: Christian Thausing

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10/06/2022 10:00am

„Wo komme ich her?“
Im Gespräch mit Regisseur Floris Visser

Regisseur Floris Visser im Gespräch über Giacomo Puccinis Meisterwerk „Madama Butterfly“, das am 15. Okt 2022 Premiere feiert.

Regisseur Floris Visser im Gespräch über Giacomo Puccinis Meisterwerk „Madama Butterfly“, das am 15. Okt 2022 Premiere feiert.

 

Wie geht ihr 2022 mit dem Thema Imperialismus, der Beziehung zwischen zwei fernen und fremden Kulturen und Nationen um?

Wir starten nicht heute, also 2022, aber dennoch ist der Zeitpunkt, an dem unser Abend beginnt, ein uns näher stehender: 1952, der Sohn von Butterfly und Pinkerton ist erwachsen geworden. Er verkörpert im Grunde den Imperialismus, den Kolonialismus, ein Produkt zweier Nationen. Und dann gehen wir mit dem Sohn zurück … und befinden uns nun in den 1920er Jahren, einer Zeit, in der die Aspekte „Tradition“ und „Fortschritt“ Japan sehr beeinflusst haben. Japan war damals ein Land in Verwirrung, ja in einer Art Identitätskrise. Man muss sich klarmachen, dass sich das ferne Reich ja erst Mitte des 19. Jahrhunderts ganz langsam dem Westen – vor allem wirtschaftlich motiviert – geöffnet hat.

 

Der Sohn ist für dich Schlüssel zu deiner Interpretation…

Der Junge, der zuerst „Schmerz“ und später „Freude“ genannt wird, entsteht aus der Begegnung zwischen Butterfly und Pinkerton. In diesem Jungen personifiziert sich der kulturelle Konflikt und drängen sich Fragen nach der Zugehörigkeit, der Heimat, der Prägung geradezu auf. Irgendwann will er wissen, wo er herkommt.

 

Und er versucht seine Erinnerungsfetzen zusammenzutragen.

So ist es. Im Erinnerungsraum des Museums spürt er den wenigen Momenten nach, die ihm von seiner Mutter blieben.

 

Es ist auch eine Frage des Blickwinkels, ob fremde Einflüsse gut oder schlecht sind.

Das ist es immer, bei jeder Form des Zusammentreffens fremder Kulturen und Traditionen. In Japan spaltete die Einmischung der USA die Gemeinschaft in zwei Fronten: Begeisterung und Abscheu. Im Westen entstand ebenfalls eine Faszination für das fremde Ferne. Es war die Geburtsstunde des „Japonismus“. Und ohne diesen hätten wir nicht so wunderbare Werke wie „Madama Butterfly“! In der Oper treffen wir auf Figuren, die sich zwischen den Fronten bewegen – wir sehen japanische Kleidung und dann einen britischen Hut, einen Stock, der aus der westlichen Kultur stammt. Zum Beispiel bei Goro, der versucht, für sich das Beste aus beiden Welten herauszuholen. Oder Onkel Bonzo, der dagegen das alte Japan verkörpert.

 

Im ersten Akt wird Cio-Cio-San von ihrer Familie an den Navy-Offizier verkauft – in eine „Ehe auf Zeit“: Pinkerton kann sich von ihr und dem Haus, welches er für 999 Jahre gemietet hat, monatlich trennen. Cio-Cio-San wird oft als naiv, ja fast „dumm“ angesehen, weil sie diese Ehe auf Zeit nicht versteht.

Ja, man kann es so lesen, dass sie 15 und naiv ist. Diese „Ehe“ ist ihre letzte Chance. Ihre Familie lebt in Armut und ist sozial deklassiert, seit sich ihr Vater aus Gründen der Ehre das Leben nahm. Sie hätte es besser wissen können, aber sie ist die eine unter Millionen … Ich denke, dass sie Pinkerton wirklich liebt. Vom ersten Augenblick an. Und in diese Liebe gibt sie sich völlig hinein. Sie will mit aller Kraft, dass das funktioniert.

 

Viele amerikanische Offiziere haben diese Situation genutzt, benutzt. Das soll das nicht rechtfertigen, aber in der Welt, der Pinkerton angehört, denkt man nicht oder nicht viel über die andere Seite nach.

Sie gibt ihr Herz und denkt, es ist für die Ewigkeit. Für ihn ist es morgen wieder vorbei, es hat keine Gültigkeit. Er genießt den Moment und die Verzauberung. Im Liebesduett sagt er am häufigsten „Vieni! Vieni!“ – der Höhepunkt der Hochzeit ist die Liebesnacht, er will sie ins Bett kriegen. Körperliche Liebe. Er will sie nehmen. Und besitzen. Und das ist leider auch heute noch verbreitet, bei vielen Männern, in vielen Kulturen. Und diese Seite Pinkertons, dieses Ausnutzen, das muss gezeigt, nicht beschönigt werden. Es gibt heute immer wieder eine Diskussion darüber, ob man das zeigen darf, also diese Form des Imperialismus: Ja! Denn nur so können wir darüber sprechen. Man muss den Clash der Kulturen im Zeit- und Gesellschaftskontext sehen und verstehen.

 

Und Butterfly steht zwischen den Fronten, sie zerbricht letztlich daran.

Sie macht es sehr extrem. Sie schwört ihrer alten Welt ab und will völlig Amerikanerin sein. Wie eine Ersatzreligion. Ihre Familie ist wiederum hypokritisch, sie verkauft sie, sie braucht das Geld des Amerikaners und hofft, dadurch den Status, den sie durch den Selbstmord des Vaters verloren hat, wieder zu erlangen.

Die Frauen sollen die Lösung finden. Erst sind sie Geishas – das sind keine Huren, das sind Gesellschaftsdamen, sie müssen Geld verdienen, dann werden sie verkauft. In dem Moment, in dem aber Butterfly die Liebe ernst nimmt, versucht, sich in diese Ehe zu integrieren, reagiert die Familie hypokritisch. Das Geld hat sie genommen, doch als sie sich integrieren möchte, die fremde Religion annimmt, wird sie verstoßen.

 

Beide Kulturen kommen bei Puccini nicht gut weg.

Nur Butterfly. Der einzige Fehler, den sie macht, ist, dass sie der Realität nicht ins Auge schauen kann.

 

Dass sie wartet. Drei Jahre!

Ich verstehe das. Ich erinnere mich noch genau daran, wie es war, als mein Herz das erste Mal gebrochen wurde. Ich wollte nicht aufgeben. Ich hatte immer noch Hoffnung. Selbst wenn ich noch heute mal nachts wach liege, denke ich darüber nach, dann kommt das Gefühl von damals zurück. Das vergisst man nie.

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10/03/2022 4:36pm

Studierendenaktion

Um nur 15 € geht es für Student:innen unter 27 in die Oper Graz! Im Zeitraum 3. bis 17. Okt 2022 sind Tickets für das Programm der Saison 2022/23 im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder mit dem Vorteilscode „unioh“ unter ticketzentrum.at erhältlich.

Um nur 15 € geht es für Student:innen unter 27 in die Oper Graz! Im Zeitraum 3. bis 17. Okt 2022 sind Tickets für das Programm der Saison 2022/23 im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10 oder mit dem Vorteilscode „unioh“ unter ticketzentrum.at erhältlich.

 

Ausgenommen Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen und das Familienmusical. Nicht kombinierbar mit anderen Ermäßigungen.

 

Bei Kauf und Vorstellungsbesuch Studierendenausweis nicht vergessen!
Öffnungszeiten des Ticketzentrums:
Montag bis Freitag 10-18 Uhr
Samstag 9-13 Uhr

 

Und die ganze Saison über:

Student:innen unter 27 Jahren erhalten in der Oper Graz die ganze Saison über Last-Minute-Tickets um 8 € an der Abendkasse sowie Tickets zum halben Preis im Vorverkauf. An ausgewählten Terminen bietet OperAktiv! zusätzlich im Rahmen von „Nachklang“ Tickets inkl. Nachgespräch um 8 € an. Erstsemestrige können außerdem einmalig ein Ticket um 1 € für eine Vorstellung ihrer Wahl in der laufenden Saison kaufen.

 

Studierendenaktion im Schauspielhaus Graz

Bis 17. Oktober gibt es für Studierende unter 27 Jahren Tickets um nur 5 € für Vorstellungen im Schauspielhaus Graz!

Erhältlich im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10 oder online über ticketzentrum.at mit dem Vorteilscode „unish“.

Gültig für sämtliche Vorstellungen der Saison 2022.2023 (ausgenommen Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen, Familienmusical, HAUS DREI und nicht kombinierbar mit anderen Ermäßigungen)

Mehr Informationen

 

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10/03/2022 3:17pm

Lorenzo Fioroni im Trailer zu „War Requiem“

Regisseur Lorenzo Fioroni führt im Trailer zur Produktion in die außergewöhnliche und raumgreifende Inszenierung von Benjamin Brittens „War Requiem“ ein. 

Regisseur Lorenzo Fioroni führt im Trailer zur Produktion in die außergewöhnliche und raumgreifende Inszenierung von Benjamin Brittens „War Requiem“ ein. 

 

 

Video: Reziprok

 

Vorstellungen bis 20. Nov 2022.

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