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11/30/2022 2:54pm

Verschenken Sie Zeit in der Oper Graz!

Ein Opern-Miniabo ist das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Kulturliebhaber:innen und im Besonderen für Fans von Oper, Operette, Musical und Ballett.

Ein Opern-Miniabo ist das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Kulturliebhaber:innen und im Besonderen für Fans von Oper, Operette, Musical und Ballett. Individuell auf Vorlieben und Wünsche angepasst, können Sie 3 Vorstellungen aus der gesamten Spielzeit 2022/23 wählen. Dabei sparen Sie bis zu 40 % gegenüber Einzelkarten im freien Verkauf.
Sie erhalten Gutscheine für 3 ausgewählte Vorstellungen oder auch Gutscheine zum Selberaussuchen im Laufe der Spielzeit.
Auch die heurige Silvestervorstellung „Die verkaufte Braut“ ist mit dem Miniabo buchbar!
Zu erwerben ist das Miniabo von 1. bis 23 Dezember 2022 im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10, Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr.

Die Oper Graz wünscht viel Freude beim Aussuchen und Schenken!

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11/30/2022 10:15am

Für das Ballett „Zum Sterben zu schön“ von Jo Strømgren zu Musik von Franz Schubert, Robert Schumann, Frédéric Chopin und anderen sowie für Giuseppe Verdis „La Traviata“ wird es wegen Begeisterung des Publikums einige Zusatzvorstellungen geben!

Der Trailer zum Ballettabend des international gefragten Choreographen, Regisseurs, Bühnenbildners und Autors Jo Strømgren stimmt auf besondere Klänge und vielfältigste tänzerische Elemente einer außergewöhnlichen Produktion ein: Ein Stück über Leben, Leiden und Tod in der Romantik, das Jo Strømgren  selbst gerne mit „Eine Stunde Quatsch“ untertitelt.

Lassen Sie Musik und Tanz auf sich wirken und besuchen Sie diesen besonderen Abend auf der Studiobühne!

 

 

 

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11/29/2022 12:43pm

Der schönste Tag im Leben von Sieglinde Feldhofer

Im Interview mit Produktionsdramaturg Bernd Krispin, erzählte die Sopranistin Sieglinde Feldhofer, die in der Oper „Die verkaufte Braut“ in der Titelpartie zu erleben ist, was Ihr liebster Hochzeitsfilm ist.

Im Interview mit Produktionsdramaturg Bernd Krispin, erzählte die Sopranistin Sieglinde Feldhofer, die in der Oper „Die verkaufte Braut“ in der Titelpartie zu erleben ist, was Ihr liebster Hochzeitsfilm ist.

 

Wenn denn einmal die Hochzeitsglocken klingen – wo wäre die ideale Örtlichkeit?

Heiraten steht ehrlich gesagt aktuell nicht ganz oben auf meiner To-do-Liste. Ich finde, Liebe braucht keinen Vertrag, und eine Eheschließung macht für mich die Verbindung zwischen zwei Menschen nicht automatisch stärker. Aber ich möchte jetzt auch nicht zu cool und zynisch erscheinen, schließlich bin ich meist die erste, die bei romantischen Momenten bei Hochzeiten oder bei Liebesfilmen zu weinen beginnt. Sollte es also doch einmal dazu kommen, würde ich mir wohl eine intime Zeremonie irgendwo in der Abgeschiedenheit wünschen. Mit den Liebsten, aber weniger eine große Show-Veranstaltung als vielmehr ein Fest der Liebe, wo es um das Wesentliche geht – die tiefe Verbindung zwischen meinem Freund und mir.

 

Welche Musik soll es denn werden als Hochzeitstanz?

Es gibt so viele wunderschöne klassische Werke, die mir etwas bedeuten und mit denen ich positive Gefühle und Erinnerungen verbinde. Von Streichquartetten über Lied bis hin zu Szenen aus Opern. Um auszuwählen, welche Stücke bei der Hochzeitszeremonie gespielt werden sollen, müsste ich wohl heute schon anfangen zu überlegen. Aber als Hochzeitstanz würde ich wahrscheinlich etwas ganz anderes auswählen, vielleicht einen Rock- oder Hip-Hop-Song – natürlich alles in Abstimmung mit meinem Partner.

 

Was ist Ihr liebster Hochzeitsfilm?

Hochzeitsfilme finde ich meist recht kitschig und unrealistisch. Ich habe noch nie verstanden, warum man die Erwartungshaltung so hoch ansetzt, dass dieser eine Tag unbedingt der schönste im Leben zweier Menschen sein muss. Dem kann man ja kaum entsprechen! Nichtsdestotrotz tut es manchmal einfach gut, sich eine romantische Schnulze reinzuziehen, das gebe ich gerne zu. Als Kind habe ich den Film „Vater der Braut“ geliebt. Heute würde ich mich für „Monsieur Claude und seine Töchter“ entscheiden – ein herrlicher Film über Liebe und Heirat über Religionsgrenzen hinweg. Ich bin grundsätzlich ein großer Fan französischer Filme. Sie haben einfach einen grandiosen Humor.

 

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11/29/2022 12:10pm

Zur Erinnerung an Gabriele Lechner

Mit großer Betroffenheit hat die Oper Graz vom allzu frühen Tod der Sopranistin Gabriele Lechner erfahren.
Die gebürtige Wienerin (*8. März 1961) hat in ihrer Heimatstadt Gesang studiert und gab noch während ihrer Studienzeit am 8. Juni 1985 ihr Debut an der Oper Graz.

Mit großer Betroffenheit hat die Oper Graz vom allzu frühen Tod der Sopranistin Gabriele Lechner erfahren. Die gebürtige Wienerin (*8. März 1961) hat in ihrer Heimatstadt Gesang studiert und gab noch während ihrer Studienzeit am 8. Juni 1985 ihr Debut an der Oper Graz als Sulamith in Karl Goldmarks „Die Königin von Saba“. Diesem außergewöhnlichen Debut folgte im Herbst 1986 ein spektakuläres Einspringen, denn an der Seite von Luciano Pavarotti war sie an der Wiener Staatsoper in einer von Claudio Abbado geleiteten (und im Fernsehen übertragenen) Aufführung von „Un ballo in maschera“ als Amelia zu erleben. Als Verdi-Interpretin war Gabriele Lechner hierorts mit Partien wie Leonora („La forza del destino“), Elisabetta („Don Carlo”) und Desdemona („Otello“) ebenso gefeiert wie als Donna Elvira in Axel Cortis legendärer Inszenierung von „Don Giovanni“, sowie Margarete und Helena in Arrigo Boitos „Mefistofele“. Nervenstärke bewies sie, als sie am Premierennachmittag von „Tosca“ gebeten wurde, für eine erkrankte Kollegin die Titelpartie zu übernehmen. Das Grazer Publikum feierte zurecht dieses Einspringen, denn durch Gabriele Lechner wurde dieser Premierenabend ein außergewöhnliches Ereignis. In den neunziger Jahren war die Künstlerin wiederholte Male in Graz zu Gast und begeisterte als Chrysothemis („Elektra“), Senta („Der fliegende Holländer“), Mutter („Hänsel und Gretel“), Leonora („Il trovatore“) und zuletzt am 17. März 1999 als Santuzza („Cavalleria rusticana“).

Gabriele Lechner, die den Ensembles der Wiener Staatsoper, der Oper Graz und der Zürcher Oper angehört hat, hat als international gefeierte Künstlerin mit vielen großen Dirigenten und Regisseuren ihrer Zeit gearbeitet. Ab 2004 hatte sie eine Universitätsprofessur für Sologesang am Institut für Gesang und Musiktheater der Universität für Musik und darstellenden Kunst in Wien inne und gab ihr immenses Wissen und Können an die nächste Sängergeneration weiter. Am 27. November 2022 ist Gabriele Lechner in ihrer Heimatstadt Wien verstorben.

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11/28/2022 9:00am

„Ich liebe Diven!“

Kostümbildnerin Daria Kornysheva über Allüren, Flügelschlag und Fashion-No-Gos

Kostümbildnerin Daria Kornysheva über Allüren, Flügelschlag und Fashion-No-Gos

 

Warum?

Eine Diva besitzt eine unübersehbare Präsenz, sprüht vor Stolz und Kraft. Diva-Sein ist eine Gabe. Eine Diva denkt groß. Eine Diva wartet nicht auf Aufmerksamkeit, sie kriegt sie, ohne was zu tun. Diven gibt es in schön oder hässlich, männlich oder weiblich, klein oder groß, dürr oder überfüllig, grausam oder warmherzig, alt oder jung. Aber was die alle gemeinsam haben: GRANDEZZA!

 

Wie zieht man eine richtige Diva an?

Vor allem mit Bewunderung für ihre Einzigartigkeit. Und diese Bewunderung hilft das richtige zu finden. (Dies gilt übrigens nicht nur für eine Diva). Dabei spielt es keine Rolle, ob realistisch-heutig, brav-historisch oder komplett abgedreht.

 

Was sollte man tunlichst vermeiden? Tipps? Tricks?

Niemals ins Kostüm zwingen, sondern genau hinschauen und zuhören. Manchmal muss man überzeugen, aber wenn sie oder er sich im Kostüm nicht wohlfühlt, oder das Kostüm nicht fühlt, wird das, egal wie eindrucksvoll das auf der Schneiderpuppe aussah, welk oder plump wirken.

Eine Diva und ihr Kostüm müssen eins sein!

Was liebt diese Person an sich, was präsentiert sie gerne?

Was hat sie noch an sich nicht entdeckt, was einfach umwerfend ist?

 

Welche Stoffe, Farben, Materialien sollte man erwählen?

Völlig egal. Abhängig davon, wo man mit der Wirkung hin will. Von mir aus kann das Kostüm aus schwerem Brokat, Samt, Seide, Taft, Zeitungspapier, Müllsackerl, Rettungsfolie, Bettwäsche oder gar eine Rüstung sein – Hauptsache: Es ist nicht Organza oder Pansamt!

Das sind und bleiben Produkte aus dem Faschingsgroßhandel. Im Fasching trifft man keine Diva.

 

Schon mal einer echten Diva begegnet? Möchtest du darüber reden?

Ja. Bin ich. Sowohl männlichen als auch weiblichen. Allerdings gibt es Unterschiede, ob man eine Diva im echten Leben ist oder auf der Bühne. Nicht jede echte Diva kann es auf der Bühne sein. Und umgekehrt: Eine bescheidene und bodenständige Person kann auf der Bühne plötzlich fünf Meter Flügelspannweite kriegen.

 

Warum braucht die Welt gut angezogene Diven?

Weil das die Diven-Grandezza noch mehr vergrößert und das beflügelt uns mit!

 

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11/16/2022 2:46pm

Der schönste Tag im Leben von Albert Memeti

Noch ist der polnische Tenor Albert Memeti, der den Wenzel in der Oper „Die verkaufte Braut“ singt, unverheiratet, aber er weiß schon genau, wo die Hochzeit stattfinden muss.

Noch ist der polnische Tenor Albert Memeti, der den Wenzel in der Oper „Die verkaufte Braut“ singt, unverheiratet, aber er weiß schon genau, wo die Hochzeit stattfinden muss.

 

Was gehört zu einer Hochzeit in Polen dazu, damit sie perfekt ist?

Eines der wichtigsten Dinge ist eine gute Band. Manchmal ist dies das erste, woran ein junges Paar denkt. Wir lieben es zu tanzen und Spaß zu haben – und eine falsche Band kann zu einer Katastrophe führen. Die Interaktion zwischen Band und Gästen muss gut sein, besonders während der Tanzpause, wenn alle mit dem Essen beschäftigt sind. Und man darf auf den Wodka auf Tischen bis in die letzten Stunden nicht vergessen. In polnischen Kinofilmen gibt es viele Szenen, die zeigen, wie wichtig das ist.

 

Wenn es dann soweit sein wird: Wo ist die allerschönste Hochzeitskirche in Polen?

Eine Kirche aus meiner kleinen, malerisch gelegenen Stadt. Schön, aus Holz, die einzige in dieser Region Polens, die im Zakopane-Stil erbaut. Diese Holzarchitektur ist inspiriert von der regionalen Baukunst dieser Hochlandregion.

 

Was war die lustigste Hochzeit, bei der Sie eingeladen waren?

Vor ein paar Jahren war ich auf einer verrückten und lustigen Hochzeit. Zuerst habe ich viel getrunken und hatte eine tolle Zeit. Mein Onkel und ich nahmen die Schürzen der Hausfrauen, die in der Küche kochten, und wir tanzten morgens mit anderen auf den Tischen. Einmal, als ich mit einem hübschen Mädchen tanzte, wurde ich plötzlich von einer anderen sehr hübschen Frau geküsst, die sagte: „Du tanzt großartig!“ Mein Nachbar war allerdings so betrunken, dass er nach dem Toilettengang seinen falschen Kiefer verloren hat. Das hat wirklich Spaß gemacht!

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11/16/2022 2:38pm

Der schönste Tag im Leben von Matthias Koziorowski

Im Interview mit Produktionsdramaturg Bernd Krispin, erzählt der Tenor Matthias Koziorowski, der die Partie des Hans in der Oper „Die verkaufte Braut“ verkörpert, wie romantisch sein Heiratsantrag war. 

Im Interview mit Produktionsdramaturg Bernd Krispin, erzählt der Tenor Matthias Koziorowski, der die Partie des Hans in der Oper „Die verkaufte Braut“ verkörpert, wie romantisch sein Heiratsantrag war. 

 

Wie romantisch war der Heiratsantrag?

Eher ungewöhnlich, aber in meinen Augen nicht minder romantisch. Mein heutiger Ehemann und ich saßen an einem warmen Sommerabend in einem sehr schönen Restaurant mitten in Berlin und kamen auf das Thema Hochzeit und Heiraten zu sprechen. Zum damaligen Zeitpunkt waren wir zu sehr vielen Hochzeiten aus dem Freundeskreis eingeladen und so war es ein ständiges Begleitthema des Sommers. In diesem Gespräch stellten wir für uns als Paar fest, dass wir auch gern heiraten wollen würden und haben es quasi gemeinschaftlich beschlossen.

 

Wie groß war die Hochzeitstorte?

Dreistöckig in den Variationen Himbeer-Sahne, Mokka-Buttercreme und Zitrone-Frischkäse. Und statt Figuren war auf der Spitze eine kleine Staffelei mit unserem Verlobungs-Selfie. Außerdem gab es noch einen großen Erdbeerboden in Herzform dazu.

 

Und gibt’s ein Ritual für den Hochzeitstag?

Nicht unbedingt direkt am Hochzeitstag, aber immer im August reisen wir für ein paar Tage nach Berlin und besuchen das Restaurant, in dem wir uns verlobt haben. In der Regel verbinden wir dies mit einem Stopp in Hannover, wo wir Zeit mit unseren Trauzeuginnen verbringen.

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11/15/2022 12:00am

Der schönste Tag im Leben von Tetiana Miyus

Als Einstimmung für „Die verkaufte Braut“ hat sich Dramaturg Bernd Krispin erkundigt, wie sich denn der schönste Tag im Leben der internationalen Besetzung gestalten soll. Den Anfang macht Tetiana Miyus, die in der Titelpartie zu erleben ist. 

Da es in Bedřich Smetanas „Die verkaufte Braut“ ums Heiraten geht, fungiert bis zur Premiere am 26. November 2022 Produktionsdramaturg Bernd Krispin nebenberuflich als Weddingplanner und erkundet bei der internationalen Besetzung, wie sich denn der schönste Tag im Leben gestalten soll. Den Anfang macht Sopranistin Tetiana Miyus, die in der „Verkauften Braut“ in der Titelpartie zu erleben ist. Das Bühnen-Hochzeitskleid hat sie schon bei der Bühnenshow zur Saisoneröffnung 2020/21 anprobiert.  

 

Wo hat Ihr Mann Ihnen den Heiratsantrag gemacht? Und hat er Sie damit überrascht?

Den Heiratsantrag hat er mir in der Ukraine, in den Karpaten gemacht. Alles hat mit einem gewöhnlichen Tag und einem gewöhnlichen Ausflug begonnen, der sich in ein Märchen verwandelt hat. Wir sind geritten, und plötzlich springt mein Mann wie ein Ritter von seinem Pferd. Mitten in den Bergen hat er plötzlich einen Blumenstrauß und einen Ring. Er fällt auf die Knie, um mir sein Herz und seine Hand anzubieten. Ich habe mich wie eine Prinzessin gefühlt und konnte nicht widerstehen. Natürlich habe ich „Ja“ gesagt! Ich war mehr als überrascht, aber das war die beste Überraschung meines Lebens.

 

Was gehört zu einer ukrainischen Hochzeit, damit sie perfekt ist?

Natürlich die Familie! Und dass alles nach Plan läuft und dass es keine Überraschungen gibt. Und schönes Wetter und gute Laune – dann ist die Stimmung perfekt.

 

Wie groß war die Hochzeitstorte?

Wir haben in kleinem Kreis gefeiert und waren nur zu neunt. Dafür war allerdings die Hochzeitstorte, die Hana Batinić, meine liebe Kollegin aus dem Chor, gebacken hat, ziemlich groß, rund dreieinhalb bis vier Kilo! Das war die köstlichste Torte, die ich in meinem ganzen Leben gegessen habe. Also war es kein Problem, vier Tage lang Torte zu essen!

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