Auf eine Melange im Operncafé mit Alexander Geller


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Warum sind Sie Künstler geworden?

Das war mir eigentlich immer vollkommen klar. Ich hab schon in der Schule als 8-Jähriger in dem Stück „Alexander und die Aufziehmaus“ die Aufziehmaus Willi gespielt und gesungen (leider nicht die Rolle mit meinem eigenen Vornamen …). Als 17-Jähriger am Gymnasium sang ich dann in einer „Berlin-Revue“ meine erste richtige Solo-Rolle und so bekam ich den ersten Kontakt zur Musik der Operette.

Ich liebe die Bühne und das Rampenlicht schon sehr und empfinde es als großes Privileg, mit der eigenen Stimme aus Tönen Musik zu machen und, im besten Falle, die Menschen im Publikum zu erreichen und zu berühren. Meine Banklehre und das BWL-Studium waren daher eigentlich immer nur der Plan B …

 

Das letzte großartige Buch, das Sie gelesen haben?

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff. Extrem unterhaltsame Einblicke in die Abläufe des Schauspiel-Studiums des Autors, verbunden mit seinem Dasein als Untermieter seiner sehr exzentrischen und unterhaltsamen Großeltern im vornehmen München. Was bin ich froh, dass ich Sänger und nicht Schauspieler geworden bin …

 

Welcher Gegenstand ist aus Ihrer Wohnung nicht wegzudenken?

Mein Bechstein-Flügel aus dem Jahr 1931!

 

Mister X in fünf Begriffen!

Stolz, verletzlich, Hasardeur, Charmeur, ein „cooler Hund“

 

Gibt es einen Begriff davon, der auch auf Alexander Geller zutrifft?

Einen??? (lacht) Naja, den Hasardeur in mir muss ich noch suchen (und werde ihn doch nicht finden …)

 

Was machen Sie am liebsten, wenn Sie nicht gerade probieren, Frauen Herzen besingen, Äpfel von Köpfen junger Sopranistinnen schießen?

Klavier und Tennis spielen, gerne (hoffentlich gut) kochen und noch lieber (noch besser) Essen gehen.

 

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