Bei Tee und Ingwerkeksen


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Seit 2008 gibt Uschi Plautz im Musical-Klassiker „My Fair Lady“ die Mutter des Sprachforschers Henry Higgins. Anlässlich der Wiederaufnahme hat sie in ihrem Salon den Dramaturgen Bernd Krispin empfangen, um bei Tee, Gurken-Sandwiches und Ingwerkeksen mit ihm über ihren nicht ganz einfachen Sohn zu plaudern.

Der Musical-Klassiker „My Fair Lady“ zählt zu den beliebtesten und meistgespielten Musicals überhaupt. Können Sie sich noch an Ihre erste „Lady“ erinnern?

Aber natürlich! Als junges Mädchen habe ich „My Fair Lady“ im Kino mit der bezaubernden Audrey Hepburn gesehen. Während meiner Ausbildung habe ich selbstverständlich einige Nummern daraus gesungen, aber die Eliza selbst habe ich leider nie gespielt.

 

Mrs Higgins hat es als Mutter eines renommierten Sprachwissenschafters wahrlich nicht ganz leicht. Was können Sie uns über den kleinen Henry berichten? War er als Kind auch schon so reizend?

Was soll ich über meinen Sohn Henry sagen?! Als junger Bub hat er sich immer in der Bibliothek unseres Anwesens auf dem Lande verkrochen und alle Bücher verschlungen, manchmal tagelang! Also von mir hat er das nicht!

 

Sprechübungen sind Teil des strengen Unterrichts von Professor Higgins. Was ist Ihr liebster Zungenbrecher, den Sie – ohne sich zu versprechen – perfekt beherrschen?

Sprechübungen! Ich kann sie nicht mehr hören! Diese „In Ulm, um Ulm und rund um Ulm herum“-Sätze! Und dann noch mit einem Korken zwischen den Zähnen. I hate it!

 

 

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