Der Korridor. Eine Szene für Sopran, Tenor und Ensemble.


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Zur Geschichte von Orpheus und Eurydike schuf der englische Komponist Harrison Birtwistle Klänge, Gefühls- und Seelenzustände und lässt beide Hauptrollen – „Man“ und „Woman“ – mit fünf Schatten (Flöte, Klarinette, Harfe, Violine, Viola, Cello) in Kommunikation treten. Hier finden Sie eine Stückeinführung in die Produktion

In einem Blitzinterview mit Dramaturgin Lisa-Christina Fellner gibt Elisabeth Stemberg, Studentin an der KUG, Einblick in ihre Rolle „Woman“:

 

Mit welchen 4 Worten würdest du deine Rolle beschreiben?
Kritische Brechung einer toten Persönlichkeit

 

Was fasziniert dich an deiner Rolle?
Die verkehrte Liebe durch den Tod, diese unwiderrufliche Hoffnungslosigkeit …

 

Was ist das Besondere an der Musik?
Die bildhaften Stimmen der Schatten, die durch das Orchester dargestellt werden und mit uns Sängern kommunizieren.

 

Welche Bilder entstehen bei dir, wenn du die Musik hörst?
Für mich entstehen Bilder von Asphyxie (Stopp des Pulsschlags), Gestank, Wahnsinn und Finsternis.

 

Warum glaubst du, dreht sich Orpheus um?
Für mich ist sein ungeduldiges Selbstbewusstsein der Grund für das Umdrehen.

 

Was ist dein Lieblingssatz, dein Lieblingsmoment in der Oper?„My second death to be mine and mine alone“.

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