Der schönste Tag im Leben von Mario Lerchenberger


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Da „Die verkaufte Braut“ in wechselnder Besetzung auf dem Spielplan der Oper Graz steht, läuft Weddingplanner Bernd Krispin zur Hochform auf, wenn es gilt, die Mitwirkenden nach dem allerschönsten Tag in ihrem Leben zu befragen. Besonders originell verlief die Hochzeit von Mario Lerchenberger.

 

Der schönste Tag im Leben wird dann besonders schön, wenn er an einem besonderen Ort stattfindet. Wo haben denn Sie geheiratet?

Wir haben in Schweden, auf der Insel Gotland geheiratet – in einem Gewächshaus, weil das vorerst schlechte Wetter eine Hochzeit am Strand leider nicht zuließ.

 

Was macht eine Hochzeit in Schweden zu einem außergewöhnlichen Ereignis?

Außergewöhnlich war eigentlich nicht Schweden, sondern dass wir heimlich geheiratet haben. Außergewöhnlich schön war aber, dass bald nach der Trauung der Himmel aufriss, und so konnten wir den Hochzeitswalzer am Strand im Sonnenschein tanzen. Der traumhafte Sonnenuntergang, der im Sommer im Norden ja sehr viel später ist und sehr viel länger dauert als bei uns, war dann fast schon zu kitschig.

 

Bei einer steirischen Hochzeit gibt es so manchen Brauch, den alle lustig finden – bis auf das Brautpaar. Treibt man denn in Schweden vergleichbaren Schabernack mit den Frischvermählten?

Steirischen Schabernack kenne ich gar nicht so viel, aber in meiner Kärntner Heimat ist das wohl nicht viel besser. Und vom schwedischen Schabernack haben wir leider – oder zum Glück? – genauso wenig mitbekommen.

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