Nachgefragt bei Nikolaj A. Brucker


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Wären Sie eine Stadt, müssten wir wohin reisen?

New York – und das nicht nur, weil diese Stadt niemals schläft und bei mir langsam die senile Bettflucht einsetzt …

 

Spielen Sie Schach?

Ja. Allerdings nicht besonders gut.

 

Was machen Sie stattdessen, wenn Sie probenfrei haben? Schon ein Lieblingsplätzchen in Graz gefunden?

Was ist das: Probenfrei? Nein, im Ernst: Ich lese (derzeit „Straße der Wunder“ von John Irving), höre Musik (ziemlich alles außer dem volkstümlichen Schlagermüll), schaue Netflix (zuletzt „Better call Saul“), gehe joggen oder spiele Brettspiele; nicht nur Schach – wobei ich das im Rahmen der Rollenvorbereitung tatsächlich für mich wiederentdeckt habe.

Andere Brettspiele sind zur Zeit „Twilight Struggle“, ein kartenbasiertes Machtgerangel zur Zeit des Kalten Krieges, und „Greenland“, ein Spiel über den Überlebenskampf der Thule, Wikinger und Tunit im Grönland des 11. bis 15. Jahrhunderts. Das Spiel ist von einem amerikanischen Autor, Phil Eklund, bei dessen neuestem Spiel, „Pax Renaissance“, ich die Regel co-lektorieren und übersetzen durfte. In der Stadt halte ich mich gern in der Region um das Schauspielhaus auf. Der Schlossberg ist natürlich auch wunderschön, nur leider etwas überlaufen. Und ich mag die Mur …

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