Fünf Fragen an Johanni van Oostrum


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Wie alt waren Sie, als Sie entschieden, dass Sie auf die Opernbühne möchten?

Johanni van Oostrum: Ich erinnere mich, dass ich als ganz kleines Mädchen schon den Klassik-LPs, die meine Mutter abspielte, immerzu lauschte. Besonders fasziniert und berührt war ich von der Stimme von Leontyne Price. So wollte ich auch singen können. In der Schule nutzte ich jede Gelegenheit um zu schauspielern und zu singen. Wann genau ich mich entschieden habe Opernsängerin zu werden, kann ich gar nicht sagen … War ich es nicht schon immer?

 

Was würden Sie jetzt arbeiten, wenn Sie nicht Opernsängerin geworden wären?

Johanni van Oostrum: Ein Leben ohne Musik und Theater kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber mal sehen was das Leben sonst noch bringt. Vielleicht werden Sie mich in 20 Jahren auf einem organisch-biologischen Bauernhof finden, zwischen vielen Ziegen und Hühnern.

 

Mit welchen drei Begriffen würden Sie sich selbst beschreiben?

Johanni van Oostrum: Leidenschaftliche, gewissenhafte Arbeiterin, immer auf der Suche nach neuen Herausforderung.

 

Wer ist Grete?

Johanni van Oostrum: Ein Mädchen auf der Suche nach Liebe und Leben. Ein Mädchen, das zu schnell erwachsen werden musste, das zu früh vom Schicksal heimgesucht wurde.

 

Was machen Sie in Graz, wenn Sie mal keine Probe haben?

Johanni van Oostrum: Ich liebe es einen langen Spaziergang durch die Altstadt zu machen und neue Restaurants zu entdecken. Wenn ich wirklich Zeit habe, gehe ich am liebsten zum Kirchenwirt bei Maria Trost. Und wenn es richtig heiß ist, findet man mich auf dem Freiheitsplatz, begleitet von einem großen Yoghurteis. Nach der Premiere, wenn mehr Zeit ist, möchte ich das Kunsthaus Graz besuchen.

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