Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Die Perlenfischer
Oper

Die Perlenfischer
Les pêcheurs de perles

Georges Bizet

Oper in drei Akten ~ Libretto von Michel Florentin Carré und Eugène Cormon
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Empfohlen ab 13 Jahren

 


Content

Welches Band ist stärker, das der Liebe oder das der Freundschaft? Als sich Zurga, gerade von den Perlenfischern Ceylons zum Anführer gewählt, und Nadir nach langer Zeit wieder begegnen, ist das Band der Freundschaft schon gelöst: Beide liebten sie einst die gleiche Frau, die Priesterin Leïla, deren magische Wirkung sie in einem der schönsten Duette der Opernliteratur („Au fond du temple saint“) besingen. Um der Freundschaft willen entsagten beide dieser Liebe, doch Nadir fand im Herzen keine Ruhe. Als nun Leïla zum Schutz der Perlenfischer, die Leib und Leben bei der Suche nach den schönsten Perlen riskieren, als Priesterin eingesetzt wird, nimmt das Drama seinen Lauf: Aus Freunden werden Rivalen, die Leidenschaft siegt, und Leïla, die Keuschheit gelobte, ist für immer beschmutzt. Schon wird alles für die Vollstreckung des Todesurteils vorbereitet …
Als 1863 Georges Bizet mit gerade einmal 24 Jahren, ausgezeichnet mit dem renommierten Rom-Preis, „Die Perlenfischer“ für das Pariser Théâtre-Lyrique schuf, stand Ceylon schon Jahrzehnte unter britischer Kolonialherrschaft. Das Werk verbindet auf raffinierte Weise „Einfachheit und den Schein des Fremden“ (so der Musikwissenschaftler Anselm Gerhard) und lässt Bizet nach dem Urteil von Hector Berlioz „die größte Ehre“ zu Teil werden.
In Szene setzen diese Dreiecksgeschichte Ben Baur, der in Graz mit „Roméo et Juliette“ und „Il Trovatore“ atmosphärisch-emotionale Inszenierungen erarbeitet hat und Beate Vollack, Ballettdirektorin der Oper Graz.

 

Ohren auf! Musikalischer Leiter Marcus Merkel und Dramaturg Jörg Rieker im Gespräch über die Oper „Die Perlenfischer“, erstellt von Lukas Mimlich

 

Die Oper Graz hält sich an die gesundheitspolitischen Vorgaben der Regierung.
Die Rahmenbedingungen für Ihren Besuch in der Saison 2021/22 erfahren Sie auf oper-graz.com.

Besetzung

Musikalische Leitung
(Jan: 26, Feb: 6, 11, 13)
/
(Jan: 23, Mär: 12, 26, Apr: 1, 7)
Bühne
Kostüme
Dramaturgie
Chor & Extrachor

 

Leïla, Tempelpriesterin
Nadir, Jäger
Zurga, Perlenfischer
Nourabad, Gemeindeältester
Pressestimmen

„[…] liefern Tetiana Miyus als strahlkräftige Leila, Andrzej Lampert als lyrisch hochgestimmter Nadir mit festem Kern, Dariusz Perczak als im Leisen eindringlicher als in den dramatisch verengten Ausbrüchen überzeugender Zurga und Daeho Kim als verlässlicher Oberpriester das Solistenquartett. Zusammengehalten wird alles vom korrekten kapellmeisterlichen Schlag Marcus Merkels […] (Karl Harb, Salzburger Nachrichten)

 

“ […] Marcus Merkel dirigierte die Grazer Philharmoniker, die diesmal durch viele Feinheiten und schöne Farben bei den Bläsern aufhorchen ließen, umsichtig und mit Gespür für den Fluss der Musik. Mit Tetiana Miyus stand eine glasklar singende, jugendlich-anmutige Leila auf der Bühne, die auch über zartes Piano verfügte. Andrzej Lampert (Nadir) spannte mit seinem beweglichen Tenor schöne Bögen, und Dariusz Perczak (Zurga) überzeugte mit baritonaler Durchschlagskraft und berührendem Spiel. Als unbarmherziger Nourabad ergänzte Daeho Kim das Ensemble.“ (Karin Zehetleitner, APA)

 

„[…] Damit ist auch Marcus Merkel, der am 17. Dezember 2021 in der Oper Graz die gefeierte Premiere dirigierte, nicht ganz unbeteiligt, wenn aus dem Graben eine in jeder Hinsicht farbenreiche Musik nicht nur das Geschehen auf der Bühne untermalt, sondern auch zum immer wieder überraschten Hinhören auf ungewöhnliche Einfälle des Arrangeurs verleitet. Für eine Augenweide sorgt das Regie-Duo Ben Baur & Beate Vollack. […] Leïla, überwältigend gesungen von der kraftvollen (Koloratur-)Sopranistin Tetiana Miyus […]. Ihre Zuneigung zu Nadir ist jedoch stärker als der Eid, den sie ablegen musste. Andrzej Lampert war zu Beginn leichte Nervosität anzuhören, die sich jedoch im Laufe des Abends in einen warmen, schlanken Tenor wandelte. Er kniet Hände haltend mit dem Bariton Dariusz Perczak als Zurga vor einem lodernden Feuer. Ein Treueschwur in einer derartig gefühlsbetonten Kulisse abgelegt, sollte eingehalten werden. Er wird aber gebrochen und damit auch der Zorn seines Freundes verständlich, den Perczak überzeugend in seiner Arie ausdrückt. Bleibt nur mehr der Dank dafür, dass die Oper Graz den Mut aufgebracht hat, dieses rare Opern-Juwel aus dem vergessenen Schmuckkästchen zu kramen und ohne emotionale Einschränkungen einem begeisterten Publikum zu schenken.“ (Hannes Gans, Kultur und Wein)

 

 

“ […] (Tetiana Miyus‘) Stimme verfügt nämlich über die nötige Leichtigkeit und lyrische Qualität, um in den ätherischen Momenten endlos im Raum zu schweben – so schien etwa im zweiten Akt während der Arie „Comme autrefois dans la nuit“ die Zeit beinahe still zu stehen; andererseits bot sie auch genug Attacke, um im dritten Akt ebenso herzergreifend wie intensiv um Nadirs Leben zu bitten. Dabei ist Miyus‘ Sopran in allen Lagen mit Klangschönheit ausgestattet und vermittelte durch eine Fülle an Farben die Gefühlswelt des Charakters. Eine gute Leistung lieferte Dariusz Perczak in der Rolle des Zurga, denn ihm gelang es, der Figur auch darstellerisch Dreidimensionalität zu verleihen. Stimmlich hatte er seine stärksten Momente im ersten Akt im Duett „Au fond du temple saint”, denn dort konnte sein Bariton elegant strömen und seine Trümpfe – nämlich einen ebenmäßigen, karamelligen Klang – ideal ausspielen. […] Einen Ehrfurcht gebietenden Nourabad gestaltete Daeho Kim mit seinem dunkel timbrierten Bass, wobei er stimmlich und darstellerisch eine gute Kombination aus Noblesse und Autorität bot. Ein Genuss ist ohnehin immer der Chor, aus dem Bernhard Schneider auch bei diesem Werk das Maximum herausgeholt hat: Mit einer perfekten Verschmelzung der einzelnen Stimmen und punktgenau gesetzten Akzenten in der Gestaltung übernahm der Chor gewissermaßen eine kollektive fünfte Solopartie.
Im Orchestergraben schienen die Grazer Philharmoniker unter der Leitung von Marcus Merkel an diesem Premierenabend regelrecht zu zaubern. Der Klang schimmerte und glänzte in unzähligen Farben – das absolute Highlight war in dieser Hinsicht zweifellos das große Duett im ersten Akt, aber auch dessen zentrales Motiv, das sich durch das ganze Werk zieht und das von Merkel und dem Orchester mit der exakt richtigen Dosis an Schmalz ausgestattet wurde, sodass es zwar berückend romantische, aber nicht übertrieben kitschige Wirkung erzielte. Ebenso kamen das Brodeln des Meeres und des Sturms in der musikalischen Gestaltung ideal zur Geltung, wobei Merkel das Orchester in diesen Passagen auch ordentlich aufdrehen ließ. Mit Liebe zum Detail und feinen dynamischen Abstufungen wurde Bizets Musik zum Schweben gebracht […]“ (Isabella Steppan, bachtrack) 

 

 

“ […] Diese Poesie hört man vor allem durch Tetiana Miyus als Leïla, die diesem Abend lyrischen Glanz und Geschmeidigkeit verleiht: Sie ist keiner der Koloratur-Automaten, die man in dieser Partie oft gehört hat, sie singt mit Imagination, Innerlichkeit und gerundeten Koloraturen. Auch die dramatischen Ausbrüche im dritten Akt bleibt sie nicht schuldig, ja gestaltet sie geradezu fulminant. Miyus bewegt an diesem Abend in ihrer eigenen Liga. […] Dirigent Marcus Merkel kreiert die passende Stimmung für dieses Werk mit seinen ominösen Exotismen, er lässt die Melodien aufblühen, hält das Geschehen aber im Puls und demonstriert, dass diese Musik, eine Klangmelange aus frühem Wagner, Grand Opera und Offenbach, nicht sentimental ist. […] “ (Martin Gasser, Kleine Zeitung)

Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

So 23. Jän 2022
DETAILS
Vorstellung
18:00 bis ca. 20:15, Opernhaus Hauptbühne
BESETZUNG
Mi 26. Jän 2022
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:45, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG
So 6. Feb 2022
DETAILS
Vorstellung
15:00 bis ca. 17:15, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG
Fr 11. Feb 2022
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:45, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG
So 13. Feb 2022
DETAILS
Vorstellung
15:00 bis ca. 17:15, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG
Sa 12. Mär 2022
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:45, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG
Sa 26. Mär 2022
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:45, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG
Fr 1. Apr 2022
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:45, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG
Do 7. Apr 2022
DETAILS
Zum letzten Mal
19:30 bis ca. 21:45, Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 67
BESETZUNG