Der deutsch-italienische Tenor Attilio Glaser begeistert Publikum und Presse mit seiner authentischen Interpretation und warmen Stimmfarbe.
In der Spielzeit 2026/27 feiert Attilio Glaser gleich zwei bedeutende Rollendebüts – als Florestan in der Neuproduktion von Beethovens Leonore am Theater an der Wien sowie als Pollione in Bellinis Norma an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam. Er kehrt als Don José (Carmen) an die Semperoper Dresden zurück und ist an seinem Stammhaus, der Deutschen Oper Berlin, als Erik in der Neuproduktion von Der fliegende Holländer sowie als Alfredo in La traviata zu erleben.
Mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin wird er außerdem als Parsifal mit dem dritten Akt der gleichnamigen Oper im Konzerthaus Berlin zu hören sein. Weitere Konzertengagements führen ihn mit Mahlers Das Lied von der Erde unter der Leitung von Giedrė Šlekytė an die Oper Graz, mit einer konzertanten Aufführung von Kurt Weills Der Silbersee unter der Leitung von Iván Fischer zum Concertgebouworkest sowie mit Beethovens Missa Solemnis unter der Leitung von Dirk Kaftan zum Beethoven Orchester Bonn.
Attilio Glaser ist Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er in Partien wie Don José, Rodolfo (La bohème), dem Tenor-Solo in Verdis Messa da Requiem, Macduff (Macbeth), Ismaele (Nabucco), Alfredo, Duca (Rigoletto), Don Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte), Narraboth (Salome), Alfred (Die Fledermaus), Froh (Das Rheingold), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), Steuermann und Erik in Der fliegende Holländer, Adorno (Simon Boccanegra) und Pinkerton (Madama Butterfly) einen starken Eindruck hinterließ. An der Deutschen Oper gab er zuletzt auch seine umjubelten Debüts in den Titelrollen von Wagners Lohengrin und Parsifal.
Gastengagements führten ihn zu renommierten Festivals und an renommierte Häuser wie die Wiener Staatsoper, Oper Frankfurt, Opernhaus Zürich, Teatro alla Scala, Teatro La Fenice, Teatro di San Carlo, die Niederländische Nationaloper, die Bayreuther Festspiele, Hamburgische Staatsoper, das Edinburgh International Festival, die Semperoper Dresden, Staatsoper Stuttgart, das Theater an der Wien, die Bregenzer Festspiele, Opéra national du Rhin, die Opéra de Lausanne und viele andere. Für sein Debüt in der Titelpartie des Werther in Klagenfurt wurde er 2019 für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert.
Attilio Glasers Konzertrepertoire reicht von Bachs h-Moll-Messe, Händels Messias und Haydns Die Schöpfung über Mendelssohns Elias, Mozarts Große Messe in c-Moll und Dvořáks Stabat Mater bis zu Mahlers Lied von der Erde und Verdis Missa di Requiem. Er sang u. a. beim Beijing Music Festival, Mahler-Festival Leipzig, bei den Salzburger Osterfestspielen und dem Rheingau Musik Festival. Der Tenor arbeitete mit renommierten Orchestern wie dem Concertgebouworkest, der LA Philharmonic, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem RSO Berlin, HR Sinfonierorchester Frankfurt, Bruckner Orchester Linz und mit Dirigent:innen wie Alain Altinoglu, Andrea Battistoni, Łukasz Borowicz, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Dennis Russell Davies, Daniele Gatti, Thomas Guggeis, Karina Canellakis, Alexander Liebreich, Oksana Lyniv, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst, Markus Poschner, Ivan Repušić, Ainārs Rubiķis, Sir Donald Runnicles, Markus Stenz, Sir Jeffrey Tate, Christian Thielemann, Lorenzo Viotti und anderen zusammen.