»Fantastique!«
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Hector Berlioz
Symphonie fantastique op. 14
Nach Beethovens letzter Sinfonie im Sonderkonzert beschließen die Grazer Philharmoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Vassilis Christopoulos mit der 1. Sinfonie des Komponisten die aktuelle Saison. Am 2. April 1800 in Wien uraufgeführt, war das Werk ein Erfolg, und dies nicht zuletzt dank eines ganz besonderen Einfalls: Sie beginnt mit einem langen Septakkord, ein Ausdruck von Beethovens Eigenheit, eine Freiheit, die er sich nahm, wohlgleich er an die Vorbilder Haydn und Mozart anknüpfte.
Die wilde Symphonie fantastique von Hector Berlioz, einem großen Bewunderer Beethovens, erzählt in der Form eines musikalischen Dramas die Geschichte eines Künstlers, der, unter einer unerwiderten Liebe leidend, völlig verzweifelt in einen wirren Opiumtraum flüchtet. In fünf Sätzen hört sich das Publikum durch die sich kontinuierlich degenerierenden Gemütszustände des Protagonisten. Nicht zufällig erinnert der »Handlungsverlauf« an Goethes Faust und spiegelt die Verehrung des Komponisten für den großen deutschen Dichter wider. So schlägt das Abschlusskonzert einen
großen Bogen zur Eröffnungsproduktion dieser Spielzeit.
Events
- Musical direction: Vassilis Christopoulos
- Grazer Philharmoniker