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Marlin Miller

Porträtfoto von Marlin Miller

Der US-amerikanische Tenor Marlin Miller lebt und arbeitet seit 2001 in Europa.
Seinem Debüt als Peter Quint (The Turn of the Screw) in Aix-en-Provence folgten europaweite Engagements. So war er in dieser Rolle im Brüsseler Opernhaus La Monnaie und dem Théâtre des Champs-Élysées in Paris, bei den Wiener Festwochen 2002 sowie dem Edinburgh Festival 2003 und in den Opernhäusern von Parma, Bari, Cremona, Spoleto und Cuomo zu sehen.

2008 debütierte Marlin Miller an der Mailänder Scala als Andres in Wozzeck unter Maestro Daniele Gatti und an De Nederlandse Opera in Cavallis Ercole Armante unter Maestro Ivor Bolton.

Von 2001 bis 2010 war der Tenor im Ensemble der Oper Graz, wo er Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Lenski (Eugen Onegin), Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen), Werther, Prinz (Die Liebe zu den drei Orangen), Piquillo (La Périchole) und Alfred (Die Fledermaus) interpretierte.

2011 debütierte Miller an der Opera di Roma als Rodolpho in William Bolcoms A View from the Bridge sowie an der Opéra National de Paris als Maler in Lulu. Auch war Marlin Miller als Ferrando und Don Ottavio in Damiano Michielettos Mozart-Trilogie und als Aschenbach in Brittens Death in Venice am Teatro La Fenice, Venedig, zu hören. Darauf folgte sein Debüt als Loge in Das Rheingold ebenda.
Weiters interpretierte der Tenor die Rolle des Tom Rakewell (The Rake’s Progress) in Bologna, Graz und Oviedo sowie die Rolle des Jupiter in Händels Semele an der Vlaamse Opera und der Oper Graz.
Gastierungen führten den Tenor in der letzten Zeit als Lara Klemen (Jenufa) nach Avignon, als Robert Wilson (Dr. Atomic) nach Straßburg, als Atmete (Alceste) nach Venedig, in der Titelpartie des Fidelio nach Trier und als Hoffegut in Braunfels‘ Die Vögel zu den Tiroler Festspielen Erl.

Gegenwärtig ist Marlin Miller Mitglied im Chor der Oper Graz.