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Shape of Oper Graz
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Shape of Oper Graz

Elke Chibidziura

Elke Chibidziura ist seit 2006 Solobratschistin der Grazer Philharmoniker.
Zuvor war sie sechs Jahre Vorspielerin der Bratschen im Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz und zwei Jahre im Tutti bei den Bochumer Symphonikern.
Dabei hat sie mit zahlreichen international bekannten Dirigenten wie Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Bernhard Haitink, Dmitrij Kitajenko, Fabio Luisi, Zubin Metha, Kurt Sanderling und Andris Nelsons zusammengearbeitet.

Als Solistin konzertierte sie vielfach sowohl mit den Grazer Philharmonikern als auch mit semiprofessionellen Klangkörpern. Zu ihren vorgetragenen Werken zählen u.a. Bruchs Doppelkonzert für Klarinette und Viola, Mozarts Concertante für Violine und Viola, Hindemiths Trauermusik, Telemanns Violakonzert, Joseph Schuberts Violakonzert sowie Hummels Potpourri für Viola und Orchester.
Neben den „Klassikern“ interessiert sie auch die zeitgenössische Literatur. Beispielsweise hat sie 2019 Ivan Eröds Konzertante Fantasie mit den Grazer Philharmonikern präsentiert.

Seit ihrer Jugend engagiert sich Chibidziura im kammermusikalischen Bereich. Sie konzertierte sowohl mit eigenen Formationen (Acanthis-Quartett, Aurea-Quartett) als auch in anderen Gruppierungen mit Bläsern, Klavier und Sängern.
Zu ihren Kammermusikpartnern zählen u.a. Walter Auer, Simone Kermes, Walter Delahunt, Anja Lechner, Andreas Reiner. Geprägt wurde sie auch durch Meisterkurse u. a. beim Amadeus Quartett, LaSalle Quartett und Alban Berg Quartett.
Seit 2012 tritt die Bratschistin mit Kollegen des Grazer Philharmonischen Orchesters im PhilQuartett Graz auf.

Ihre Unterrichtstätigkeit umfasst seit 2016 eine Klasse für Viola am Johann-Joseph-Fux Konservatorium in Graz, schon seit 2012 ist sie für die Vorbereitung der Bratschengruppe des Orchesters der KUG auf ihre Produktionen verantwortlich.

Anfänglichen Geigen- und Bratschenunterricht erhielt sie an der Musikschule Deutschlandsberg. Sie setzte ihre Ausbildung bei Walter Klasinc, Matthias Maurer, Christian Euler an der Kunstuniversität Graz fort.
Nach ihrem mit Auszeichnung abgelegten Studienabschluss ermöglichte ihr ein Postgraduierten-Stipendium des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr ein Aufbaustudium bei Sven Arne Tepl an der Folkwang Hochschule Essen, wo sie für ihre herausragenden Leistungen mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gewürdigt wurde.
Besondere Impulse vermittelten ihr auch Künstler wie Tabea Zimmermann, Hiro Kurosaki, Diemut Poppen, Ulrich Hartmann, Miyuki Saito, Christian Hedrich und Konrad Junghänel.