Leoncavallos leidenschaftliche Rarität trifft Puccinis Meisterwerk: Erleben Sie die gleiche Geschichte überraschend neu.
Paris, Künstlerträume, kalte Mansarden – und eine Oper, die auf ihre Wiederentdeckung wartet: Ein gutes Jahr nach Puccinis Uraufführung brachte Ruggero Leoncavallo 1897 seine eigene La Bohème auf die Bühne. Aus demselben Stoff schuf er ein überraschend anderes Werk: temperamentvoll, rau und nah am ebenso prallen wie entbehrungsreichen Leben der Pariser Künstlergesellschaft. Bei ihm rücken Musette und Marcello ins Zentrum; Feste, Hunger und unbezahlte Rechnungen erzählen davon, wie schnell Freiheit zur Überlebensfrage wird.
Leoncavallos farbenreiche Partitur verbindet großen italienischen Gesang mit Witz, Leidenschaft und sozialer Schärfe. In der konzertanten Aufführung unter der musikalischen Leitung der italienischen Dirigentin Daniela Musca ist dieses selten gespielte Werk neu zu erleben. Weil in dieser Spielzeit auch Puccinis La Bohème auf dem Programm steht, bietet sich eine besondere Gelegenheit zum Vergleich: Hören Sie selbst, wie zwei Komponisten aus derselben Geschichte zwei unverwechselbare Opern formten.
Welche Bohème erobert Ihr Herz? Lassen Sie sich von der »anderen Bohème« überraschen!
