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Lisa Wittig

Portraitfoto von Lisa Wittig

Die deutsche lyrische Sopranistin Lisa Wittig war von 2022/23 bis 2024/25 als Ensemblemitglied am Aalto-Theater Essen. Dort sang sie unter anderem Fiordiligi (Così fan tutte), Micaëla (Carmen), Lauretta (Gianni Schicchi), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Marie (Karneval in Rom) und Annina (Eine Nacht in Venedig) sowie Ashley Devon in der deutschen Erstaufführung von Missy Mazzolis The Listeners.

Gastengagements führten sie unter anderem an die Bühnen Bern, das Staatstheater Meiningen und das Landestheater Detmold. Als Pamina war sie zuletzt am Teatro Comunale di Sassari zu erleben. Ihr Italien-Debüt gab sie 2024 als Ortlinde (Die Walküre) unter Oksana Lyniv am Teatro Comunale di Bologna; diese Partie sang sie kürzlich auch an der Deutschen Oper am Rhein. 2026 debütierte sie als Mimì in Puccinis La Bohème bei der Zomeropera Alden Biesen. Ebenfalls als Mimì, aber in Leoncavallos La Bohème gastiert sie zum ersten Mal an der Oper Graz.

Lisa Wittig ist Preisträgerin der Berliner International Music Competition und der Zenith Opera Competition sowie Stipendiatin der Detmolder Sommerakademie und des Richard-Wagner-Verbandes Wiesbaden. Sie studierte an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Christiane Libor und Stephan Klemm. Heute wird sie von Caroline Merz begleitet.

Neben der Oper widmet sie sich intensiv dem Lied- und Konzertrepertoire, so gab sie u. A. Liederabende mit Hartmut Höll und sang bei den Liedfestspielen Engadin. Im Januar 2027 singt sie Richard Strauss’ Vier letzte Lieder mit dem Sofia Philharmonic Orchestra unter Daniel Geiss in Sofia.

Solistin