Zu den jüngsten Arbeiten von Dirk Schmeding zählen Die verkaufte Braut an der Wiener Staatsoper, Pelléas et Mélisande am Staatstheater Darmstadt sowie La fanciulla del West am Aalto-Theater Essen. Zuvor inszenierte er L’elisir d’amore am Staatstheater am Gärtnerplatz und Pagliacci an der Staatsoper Hannover sowie Il trittico am Deutschen Nationaltheater Weimar, Venus in Seide und Jaromír Weinbergers Schwanda, der Dudelsackpfeifer an der Oper Graz, Hänsel und Gretel am Luzerner Theater und Les Contes d’Hoffmann am Staatstheater Darmstadt.
Große Beachtung fanden darüber hinaus seine Produktionen von Detlev Glanerts Caligula am Deutschen Nationaltheater Weimar und Mieczyslaw Weinbergs Die Passagierin am Staatstheater Braunschweig. Seine Inszenierung der deutschen Erstaufführung von Albéric Magnards Guercoeur am Theater Osnabrück wurde in der Kritikerumfrage der Opernwelt zur »Wiederentdeckung des Jahres« gewählt und für die International Opera Awards 2020 nominiert. Auch die deutsche Erstaufführung von Dai Fujikuras Solaris am Staatstheater Augsburg fand große Aufmerksamkeit.
Weitere Gastengagements führten ihn unter anderem an das Theater an der Wien, das Theater St. Gallen, das Luzerner Theater, an die Staatstheater in Darmstadt, Braunschweig und Augsburg, an das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Theater Kiel, das Mainfranken Theater Würzburg, zum SWR-Festival Schwetzingen sowie an die Oper Graz.
Geboren 1983, studierte Dirk Schmeding Kunst- und Literaturwissenschaften in Braunschweig, bevor er sich dem Theater zuwandte. Nach Regieassistenzen unter anderem am Deutschen Nationaltheater Weimar, an der Staatsoper Stuttgart, der Staatsoper Unter den Linden Berlin und bei den Salzburger Festspielen begann er 2014 seine Tätigkeit als freischaffender Musiktheaterregisseur.
In der Spielzeit 2026/27 zeichnet er an der Oper Graz für die Neuinszenierung von Im Weißen Rössl verantwortlich.
