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Gionata Sargentini als Romeo und Kirsty Clarke als Julia
Etienne Béchard

Romeo und Julia

Tanzabend in zwei Teilen

nach dem Theaterstück von William Shakespeare

Ballett in 4 Akten von Sergei Prokofiev, Adrian Piotrovsky, Leonid Lavrovsky und Sergei Radlov; Op. 64 (1935-36, rev. 1940)

Eine Welt am Abgrund – zerstört, brutal und von knappen Ressourcen geprägt. Inmitten dieses Chaos treffen zwei junge Menschen aufeinander – und auf eine Liebe, die in dieser gnadenlosen Realität keinen Platz hat. Etienne Béchard verlegt Shakespeares zeitlose Tragödie in eine futuristische, postapokalyptische Welt und verschmilzt Prokofjews legendäre Musik mit einer kraftvollen, modernen Choreographie zu einem atemberaubenden Tanzereignis, in dem Leidenschaft auf Überlebensinstinkt trifft. Shakespeare meets Mad Max!

»Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.« Unerbittlich tobt der Kampf zwischen den Clans der Montague und Capulet, tief sitzt der Hass in der von Gewalt geprägten Gesellschaft. In diesem Umfeld treffen zwei junge Menschen aufeinander und verlieben sich – doch wo Gewalt und Zerstörung herrschen, kann Liebe nicht bestehen.

Mit Romeo und Julia gelang Sergej Prokofjew eine fesselnde Ballettmusik, deren Partitur feine musikalische Charakterstudien der beiden Liebenden liefert und durch rhythmische Komplexität sowie klangliche Intensität besticht.

Prokofjews hochemotionalem Meisterwerk widmet sich der französische Choreograph Etienne Béchard, der in seinen Arbeiten zeitgenössischen Tanz, Theater und Akrobatik zu verbinden weiß und Shakespeares Drama aus einer heutigen Perspektive heraus befragt. Seine Choreographien führten Béchard bislang zum Ballet de l’Opéra du Rhin, den Grands Ballets Canadiens de Montréal und zu den Bühnen Bern. Erstmals stellt er sich heuer dem Grazer Publikum vor.

Altersempfehlung: 12+

Wir möchten darauf hinweisen, dass im 2. Teil des Tanzabends Stroboskopeffekte zum Einsatz kommen.


Für eilige Ohren!

Die Audioeinführung der Oper Graz!
Gesprochen von: Michael Großschädl
Produziert von: Michál Zábavík

 


 

  • Trailer: Romeo und Julia

    Tobias Pichler

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Vorstellungen

So. 08.11.2026 15:00 bis ca. 17:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 80 Tickets Oper Graz Logo
Do. 12.11.2026 19:30 bis ca. 21:30 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 80 Tickets Oper Graz Logo
So. 29.11.2026 15:00 bis ca. 17:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 80 Tickets Oper Graz Logo
Sa. 12.12.2026 19:30 bis ca. 21:30 Opernhaus Hauptbühne
€ 7 bis € 86 Tickets Oper Graz Logo
Di. 22.12.2026 19:30 bis ca. 21:30 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 80 Tickets Oper Graz Logo
Sa. 26.12.2026 18:00 bis ca. 20:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 7 bis € 86 Tickets Oper Graz Logo
Sa. 09.01.2027 19:30 bis ca. 21:30 Opernhaus Hauptbühne
€ 7 bis € 86 Tickets Oper Graz Logo
So. 17.01.2027 15:00 bis ca. 17:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 80 Tickets Oper Graz Logo
So. 24.01.2027 15:00 bis ca. 17:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 80 Tickets Oper Graz Logo
Zum letzten Mal Do. 04.02.2027 19:30 bis ca. 21:30 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 80 Tickets Oper Graz Logo
  • Grazer Philharmoniker,
  • Ballett Graz

»Dabei ist die Produktion von grandioser Ästhetik und großer Schönheit, wozu zunächst die Bühne von Isabel Toccafondi mit der Lichtregie von Tom Vincke beiträgt.«

»Durchaus eine Klasse für sich bilden die Kostüme von Thomas Bradley, der sich explizit zu Upcycling bekennt, denn sie bestehen aus Lumpen und Resten und haben in ihrer physischen Plastizität und symbolischen Farbgebung große poetische Kraft.«

»Ästhetischer, auch musikalischer Höhepunkt ist der Maskenball im Hause Capulet, eine martialische Machtdemonstration.«

»Marius Burkert, nach der Pause vom Publikum begeistert begrüßt, dirigierte die Grazer Philharmoniker. Zwischen wuchtig, rhythmisch, gellend und betörend lieblich punkteten sie mit ausgesprochenem Flow und Expressivität.«

»Den feinen psychologischen Nuancen in der Musik entspricht eine detaillierte Personenregie, wobei es der hervorragenden Kompanie gelingt, der Düsternis der Situation eine vitale, locker anmutende Bewegungssprache entgegenzusetzen und damit ein Versprechen auf den versöhnlichen Schluss zu geben.«

»Ein kraftvolle und moderne Choreografie«

»Etienne Béchard verlegt sein Romeo und Julia-Ballett in der Grazer Oper in einen Kosmos aus Chaos und Gewalt innerhalb einer Atmosphäre großer Schönheit.«

Kleine Zeitung


»Vor allem, weil die Grazer Symphoniker unter Marius Burkert der Musik von Prokofjew eigentlich mit wunderbarer Spielfreude Größe und auch Tiefe verleihen.«

»Denn rein optisch ist Romeo und Julia ein Erlebnis.«

»Bühnenbildnerin Isabel Toccafondi nimmt Anleihen beim postapokalyptischen Kinoklassiker Mad Max und versetzt Shakespeares Klassiker damit in eine sinnlich-dystopische Welt.«

»Auch Kostümbildner Thomas Bradley trägt mit wunderbar wilden Ideen dazu bei, dass diese Welt optische Tiefe hat.«

»Und selbst die Choreografie von Béchard besticht mit einem smarten Mix aus kraftvoller Athletik und zarter Verzweiflung, den das Ensemble – angeführt vom grandiosen Duo Gionata Sargentini (Romeo) und Kirsty Clarke (Julia) – eindrucksvoll auf die Bühne bringt.«

»So entstehen viele tolle Bilder und Szenen, die Béchard auch sehr gut auf die jeweilige Musik taktet. Und sowohl optisch wie auch in der Tanzsprache ergibt sich eine spannende Dramaturgie.

»Das Premierenpublikum reagierte [ … ] mit frenetischem Applaus und Standing Ovations!«

Kronen Zeitung