Hauptmenü öffnen Kalender öffnen Suche öffnen
Szenefotos aus der Produktion »La Divina Comedia«
Estafania Miranda

La Divina Comedia

Tanzabend mit Musik von Arvo Pärt und Philip Glass

Das Grazer Opernhaus wird zum riesigen menschlichen Körper, dessen »Eingeweide«, geleitet von Dante und der Musik von Philip Glass und Arvo Pärt, die Tänzer:innen von Ballett Graz erkunden. Auf ihrer Reise durch Hölle und Fegefeuer bis ins Paradies bespielt die aus Chile stammende Choreographin Estefania Miranda nicht nur den Bühnenraum, sondern sämtliche Foyers des Opernhauses.

Die Göttliche Komödie, Divina Commedia, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265–1321) und gilt als die bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur und Grundlage für die moderne italienische Sprache. Darin beschreibt Dante Stationen einer Wanderung durch eine jenseitige Welt. Durch Hölle und Fegefeuer führt den Autor, der zugleich seine eigene Hauptfigur ist, der römische Dichter Vergil. Auf ihrem Weg begegnen Dante und Vergil den zahllosen Seelen der Verstorbenen, die von ihrem jeweiligen Schicksal berichten. Im Paradies trifft Dante schließlich auf seine Jugendliebe Beatrice. In der Wiederbegegnung mit ihr entdeckt der Dichter die Kraft der Liebe und findet innere Ruhe und Frieden.

Die Choreographin Estefania Miranda nutzt die literarische Vorlage für eine »raumgreifende« Choreographie. Sie fragt dabei nach den größten Ängsten und Sehnsüchten der Menschen und danach, was unsere Seelen nach dem Tod erwarten könnte. Die biblischen Todsünden überträgt sie in einen heutigen Kontext. Im ersten Teil des Abends erleben wir auf einer Entdeckungsreise durch das Opernhaus verschiedene choreographische Installationen, die Qualen und Sünden in eine zeitgenössische Tanzsprache übersetzen. Im zweiten Teil dieses sinnlichen Gesamtkunstwerks verfolgt das Publikum Dantes Weg ins Paradies wie gewohnt vom Zuschauerraum aus.

Altersempfehlung: 14+


Vor der Premiere
Sonntag, 11. Jänner, 11 Uhr, Café Stolz

Kostprobe
Dienstag, 13. Jänner, 18.30 Uhr

Nachklang
Mittwoch, 28. Jänner, 21.30 Uhr, Café Stolz

Nachklang XXL
Freitag, 06. Februar, 21.30 Uhr, Café Stolz


 

»Für eilige Ohren« – die Audioeinführung der Oper Graz!
Gesprochen von: Michael Großschädl
Produziert von: Michál Zábavík


 

  • Trailer: La Divina Comedia

    Kristian Breitenbach

Vorstellungen

Mi. 28.01.2026 19:30 bis ca. 21:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 77 Tickets Oper Graz Logo
Fr. 06.02.2026 19:30 bis ca. 21:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 7 bis € 83 Tickets Oper Graz Logo
So. 08.02.2026 15:00 bis ca. 16:30 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 77 Tickets Oper Graz Logo
Mi. 25.02.2026 19:30 bis ca. 21:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 77 Tickets Oper Graz Logo
So. 01.03.2026 18:00 bis ca. 19:30 Opernhaus Hauptbühne
€ 5 bis € 77 Tickets Oper Graz Logo
Zum letzten Mal Sa. 07.03.2026 19:30 bis ca. 21:00 Opernhaus Hauptbühne
€ 7 bis € 83 Tickets Oper Graz Logo
  • Grazer Philharmoniker,
  • Ballett Graz,
  • Chor der Oper Graz

»Der Tanzabend rund um Dantes „La Divina Comedia“ ist ein Spektakel im ganzen Opernhaus, das schließlich im Zuschauerraum mündet.«

»Dantes Weg zum Ich in eindrucksvollen Bildern, grandios in Szene gesetzt vom Ballett Graz.«

»Auf der Bühne entstanden in diesem mittleren Teil beeindruckende Bilder, wenn Dante sich erinnert, zweifelt, an den Tod gemahnt wird und dennoch immer weiter geht.«

»Eine leere Bühne mit einem Scheinwerferkegel lässt den Zuschauenden mit seinen Gedanken auf eindrucksvolle Weise zurück – ein starker Theatermoment.«

Kleine Zeitung


»Ein Tanzabend als Gesamtkunstwerk: [ … ] Es ist der nächste Ballett-Triumph für Graz.«

»Miranda überträgt die Grundstimmungen der „Göttlichen Komödie“ in Choreografien, die den Spagat zwischen Sinnlichkeit und Sinnsuche, zwischen Getriebenheit und Schicksalsergebenheit versuchen – und eindrucksvoll schaffen. Getragen wird all das von einem fantastischen Ensemble – allen voran Nimrod Poles, dessen Dante alltägliche Angst und mythisches Wandlungsbewusstsein vereint.«

»Herausragend auch Yuka Eda als Dantes Seele und Savanna Haberland als Dantes Retterin Beatrice.«

»Rund um diesen choreografischen Kern bauen Miranda, Bühnenbildner Till Kuhnert und das gesamte Kreativteam ein bildgewaltiges, weitschweifiges und sinnlich-sinnvolles Gesamtkunstwerk, das alle Ecken der Oper berührt – und damit wohl auch im Publikum niemanden unberührt lässt.«

»Einmal mehr hat Ballettchef Dirk Elwert der Oper Graz einen magischen Tanzabend beschert – unbedingt anschauen!«

Kronen Zeitung


»Genüssliches Tanztheater-Erlebnis«

»Estefania Miranda hat mit ihrer verdichteten, vereinfachten und in hohem Maße ästhetisierten Version der „Göttlichen Komödie“ ein leicht verdauliches, aber auch hochgenüssliches Tanztheater-Erlebnis geschaffen.«

»Zu danken ist weiters den Grazer Philharmonikern unter der Leitung von Johannes Braun, die der klug gewählten Musik von Pärt und Glass den gebührenden atmosphärischen Schimmer verleihen.«

»Bei Premiere galten die teils heftigen Akklamationen aber vor allem den Tänzerinnen und Tänzern – auch das in höchstem Maße verdient.«

APA